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Rallye-ÖM: Maribor-Rallye

Keine leichte Aufgabe für Mario Saibel

Slovenia revisited: Mario Saibel freut sich auf den ersten Besuch in Slowenien seit 2006 und hofft mit Co Daniela Weißengruber diesmal auf mehr Fortune.

Foto: Johann Vogl

"Ich erwarte, dass uns die slowenischen Teilnehmer ganz schön herbügeln werden!" – so fällt die spontane Reaktion von Mario Saibel auf die Frage nach seinen Einschätzungen zur Rallye Maribor aus. Zur österreichischen Staatsmeisterschaft hat diese Rallye zuletzt 2006 gezählt. Der Wiener war auch damals im slowenisch-steirischen Grenzgebiet am Start:

"Da war es für mich aber nach den ersten drei Prüfungen leider schon wieder vorbei. Es ist ein reiner Asphalt-Bewerb, die Prüfungen sind relativ verwinkelt. Außerdem sind die Möglichkeiten zur Besichtigung eingeschränkt. Das wiederum ist ein gutes Training für die Alpi Orientali, wo es ähnlich sein wird."

An den beiden Tagen sind insgesamt 297,8 Kilometer zu bewältigen; neun Sonderprüfungen stehen auf dem Programm. Auch diesseits der Staatsgrenze wird gefahren, die 20 Kilometer lange SP in der Nähe von Leutschach (bzw. Lucan) wird am Samstag zweimal zu bestreiten sein. Der Servicepark befindet sich in Maribor.

Den schnellsten Weg durchs Grenzland wird in bewährter Weise Daniela Weißengruber weisen. Das Einsatzauto, der Mitsubishi Evo IX, ist ebenfalls wieder bei bester Gesundheit; das hartnäckige Motorproblem, das das Team bei der Castrol-Rallye gequält hat, wurde vom Team MCC (Motorsport Competence Center) mittlerweile behoben: "Das Ding ist gelaufen wie angebunden, hat keinen Ladedruck aufgebaut, und wir haben nicht gewusst, wieso. Es war die hydraulische Nockenwellen-Steuerung; so etwas kann man erst nach der Rallye herausfinden. Jetzt rennt wieder alles tadellos!"

Devise: Stressfrei? "In der Meisterschaft geht es für uns um nichts, wir gehen die Rallye Maribor deshalb entspannt an." – das Team will aber dennoch ein Wort um die Entscheidung mitreden!

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