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Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Hermann Neubauer auf dem Weg zurück

Mit Co-Pilotin Tina Maria Monego wieder auf Suzuki Swift 1600 - auch Mario Klammer wird diesmal mit dem zweiten Werkswagen testen.

Nach einer längeren Pause wird die österreichische Rallyemeisterschaft am25. und 26. September 2009, mit der ARBÖ Rallye Steiermark mit Start und Ziel in Admont fortgesetzt.

Erfreulich dabei aus Sicht von Suzuki Austria ist es, dass nach einer langen Verletzungspause sowohl Hermann Neubauer als auch seine Stammbeifahrerin Tina Maria Monego wieder mit von der Partie sind.

Nach dem folgenschweren Unfall bei der Castrol Rallye Anfang Juni in Judenburg wird es wieder der erste gemeinsame Einsatz für die beiden werden.

„Ich bin schon bei der Mühlviertel-Rallye mit einem Cup-Auto als Gaststarter dabei gewesen und habe dort festgestellt, dass ich, vom Speed her durch die lange Pause nichts verloren habe. Bei den insgesamt acht Sonderprüfungen konnte ich sieben Mal die schnellste Zeit fahren. Lediglich auf der zweiten Prüfung hat meine Schulter erneut Probleme gemacht. Das konnte ich jedoch durch ein gezieltes Training wieder in den Griff bekommen. Auch die Verletzung am Fuß, wo das Seitenband und der Meniskus erfolgreich wiederhergestellt wurden, stellt keine Behinderung mehr dar. Daher kann ich mich jetzt vollständig gesundet auf die ARBÖ-Rallye vorbereiten. Es ist das erste Mal, dass ich bei dieser Rallye an den Start gehe. Mein Ziel ist es daher, ein positives Ergebnis ohne großes Risiko einzufahren und damit natürlich auch ins Ziel zu kommen. Ich bin optimistisch, dass ich diese Aufgabe lösen werde,“ erklärte der Salzburger.

Auch Tina Maria Monego sieht dem Start in Admont sehr optimistisch entgegen: „Trotz meiner schweren Verletzungen bei der Castrol Rallye fühle ich mich wieder sehr gut. Es ist alles gesundheitlich in Ordnung, ich habe keine Beschwerden mehr. Für uns ist es ein echter Neubeginn – was vorher war, muss man einfach streichen und vergessen. Auch ich bin schon wieder im Rallyeauto gesessen und habe beim Rallyesprint in Bruck/Leitha und bei der Rallye Triest-Wien meine Form überprüft.“

Aber nicht nur Hermann Neubauer wird in der Steiermark einen Suzuki Swift 1600 an den Start bringen, sondern auch Lokalmatador Mario Klammer wird mit seiner Beifahrerin Elena Hartner mit dem zweiten Werkswagen von Suzuki Austria unterwegs sein. Während es für Hermann Neubauer wieder ein Weg zurück ist, liegen die Ziele bei Mario Klammer etwas anders:

„Für uns ist es ein reiner Testeinsatz. Da die Admont Rallye nicht zum Suzuki Motorsport Cup zählt, werde ich die Gelegenheit die mir von Max Zellhofer angeboten wurde, sehr gerne nützen, erstmals das stärkere Auto bei einer Rallye zu fahren. Der Unterschied zum Cup- Auto ist sicherlich wie Tag und Nacht. Man muss sich erst an die sequentielle Schaltung gewöhnen, der größte Unterschied werden aber die Bremsen sein. Da muss ich mir neue Bremspunkte suchen, um das Ziel zu erreichen“, plant Mario Klammer, der sich in der Suzuki Motorsport Rallye Cupwertung vor dem letzten Lauf im Waldviertel, gemeinsam mit Wolfgang Werner, Michael Hofer und Klemens Haingartner, durchaus noch Titelchancen ausrechnet.

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