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Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Langstadlinger: Sommerpause hat ein Ende

Lukas Langstadlinger zündet nach langer Zwangspause das Aggregat seines Fiesta, wieder zusammen mit Catharina Krammer.

Doch dem Racing Rookie von 2007 wurde trotzdem nicht langweilig, er nahm zusammen mit dem TUW Racing Team an den Bewerben der Formula Student, in Hockenheim, Melk und Varano teil. Dort durfte der 22-jährige sich an das Steuer eines Monoposto mit einem 600 Kubik großen KTM-Motor setzen, wie er selbst erzählt:

„Das ist wirklich Schwerstarbeit diesen Boliden zu bewegen, aber ein sehr gutes Training für den Körper und Geist, denn es wird dir durch den starken Motor, das geringe Gewicht und die guten Bremsen, sehr viel Kraft und Konzentration abverlangt. Es macht einfach höllischen Spaß den 'Edge' über den Pylonenkurs zu zirkeln.“

Doch auch das Serviceteam war nicht untätig und hat sich der Sperre gewidmet, die ausgebaut, inspiziert und bis auf den normalen Verschleiß für technisch einwandfrei befunden wurde. Nachdem das Getriebe samt Sperre wieder eingebaut wurde, fand noch ein kleiner Funktionstest beim Kranichberg-Slalom statt, nun ist der Fiesta für die Admont Rallye wieder einsatzbereit.

Ganz besonders freut sich der Lenkradartist aus Purkersdorf auf den Rundkurs bei Hall, der mit einem hohen Schotteranteil aufwarten kann. „Schon im vergangen Jahr waren dort unglaublich viele Zuschauer, die sich nicht scheuen auch die Autos im hinteren Starterfeld anzufeuern. Man kann es sich daher auch nicht nehmen lassen manchmal zur Handbremse zu greifen, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten. Das kann zwar ein bisschen Zeit kosten aber eine kleine Portion Extra-Spaß kann nie schaden“, verrät der Führende in der Trophy.

Die Erwartungen für die Rallye im Gesäuse liegen in erster Linie darin, die konstante Fahrt aus den letzten Rallyes wieder fortzusetzen und das Ziel am Ende des Samstags zu durchfahren. Wichtig ist es, Punkte für die Meisterschaft zu sammeln und daher sein eigenes Tempo zu finden und maximalen Spaß zu haben. Wenn dann auch noch die Zeiten an die der Rallyes in Pinggau und Judenburg anknüpfen, kann der sympathische Niederösterreicher zusammen mit seiner Wegweiserin aus Zwettl mit einem Spitzenplatz rechnen.

„Nach so einer langen Pause freue ich mich schon sehr auf die kommende Rallye. Unser Hauptaugenmerk wird, neben der Zieldurchfahrt, darauf liegen einen besseren Schrieb zu erarbeiten, auf den Luki sich hundertprozentig verlassen kann“, gibt sich Cathi Krammer positiv.

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