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70 Teams geben Gas

Nicht weniger als 70 Teams haben für den 2. Lauf zur Rallye-Challenge am Wochenende in Weiz genannt, darunter auch einige klingende Namen.

Zeitplan und Nennliste in der rechten Navigation!

Die Austrian Rallye Challenge, kurz „ARC“ ist offiziell die „zweite Liga“ der österreichischen Rallye-Szene – was die Qualität der Veranstaltungen und des Starterfeldes anbelangt, braucht sich diese „zweite Liga“ aber keinesfalls zu verstecken.

Toller Sport, spannende Duelle, unterschiedliche Sieger und großartige Rallyes locken viele Teams an, in den meisten Fällen sind die Starterfelder größer als bei einem Lauf zur Staatsmeisterschaft.

Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Freiwilliger macht die „ARC“ seit mittlerweile drei Jahren auch in der Steiermark Station, genauer gesagt bei der „Rallye Weiz“, die, wie der Name schon sagt, rund um die oststeirische Stadt Weiz zur Austragung kommt.

Dass die Rallye auch im dritten Jahr ihres Bestehens tatsächlich über die Bühne geht, ist dem altbewährten Team und einem neu geschaffenen Organisationskomitee zu verdanken, dass in kurzer Zeit den „Verein Rallye Weiz“ aus der Taufe hob, um den Fortbestand der Veranstaltung zu sichern.

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten steht dem Motorsport-Highlight am 25. und 26. Juni 2010 nichts mehr im Wege, das Veranstalter-Team möchte den zahlreichen Teams und Fans erneut ein unvergessliches Rallye-Wochenende in der Steiermark bieten.

Mario Klammer, selbst aktiver Rallyefahrer (mit einem Suzuki Swift S1600 in der Staatsmeisterschaft) und seit diesem Jahr Mitveranstalter: „Wir müssen uns an dieser Stelle bei den zuständigen Behörden, vor allem aber bei den beteiligten Gemeinden und insbesondere bei den zahlreichen Anrainern für ihr Verständnis und für ihre Mithilfe bedanken – ohne diese Unterstützung wäre ein Motorsport-Event dieser Größenordnung nicht durchführbar!“

Die Rallye selbst wird im bewährten „Challenge Modus“ gefahren – zwei Mal müssen insgesamt vier verschiedene Sonderprüfungen bewältigt werden, unterm Strich ergibt das rund 80 anspruchsvolle Sonderprüfungs-Kilometer.

Heuer wartet ein attraktiver Mix aus alten und neuen Strecken auf die Teams, der sich am Vormittag aus zwei selektiven Asphalt-Sonderprüfungen und am Nachmittag aus einer kurzen sowie einer langen SP zusammensetzt. Besonders die „Königs-Sonderprüfung“ am Nachmittag hat es laut Mario Klammer in sich:

„Die SP in Koglhof ist in diesem Jahr kein Rundkurs mehr, trotzdem ist sie über 17 Kilometer lang und zählt damit zu den längsten Sonderprüfungen Österreichs. Und hier wird sich auch die Spreu vom Weizen trennen, solche Prüfungen wünscht sich jeder Rallyefahrer. Es gibt unglaublich selektive Asphalt-Abschnitte ebenso wie Bergab-Schotterpassagen, wo den Fahrern alles abverlangt wird und die Zuschauerherzen höher schlagen werden!“

Das Nennergebnis spricht indes für sich: Am Samstag, den 26. Juni 2010, werden nicht weniger als 70 Teams über die Startrampe am Hauptplatz in Weiz rollen, darunter etliche „Kaliber“ aus der Rallye-Staatsmeisterschaft wie zum Beispiel Willi Stengg, Martin Zellhofer, Michael Kogler oder Christoph Weber.

Aber auch alle Stars der „ARC“ haben ihre Nennung abgegeben, egal ob Martin Pöllabauer, Johann Seiberl, David Glachs, Wolfgang Franek, Reinhard Mitterauer oder Patrick Breiteneder, um nur einige der ARC-Protagonisten zu nennen.

Daneben greifen aber natürlich auch noch zahlreiche Lokalmatadore ins Geschehen ein, stellvertretend sei hier Erich Weber erwähnt, der mit dem VW Polo S2000 mit Sicherheit das spektakulärste und teuerste Fahrzeug an den Start bringen wird.

Mit dabei auch wieder Ford Racing-Rookie Matthias Kaiser, der sich nach dem erfolgreichen Debüt in Althofen auf den zweiten Einsatz im Ford Fiesta R2 freut.

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