RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Seiberl/Prohazka: Follow the Leader

Man braucht Ziele, für Johann Seiberl ist dies zum Beispiel das möglichst gute Abschneiden in der Austrian Rallye Trophy.

Auch wenn der Rallye-Einstieg von Johann „Hansi“ Seiberl in einem relativ fortgeschrittenen Alter stattgefunden hat, so betreibt er seine sportlichen Einsätze mit sehr viel Leidenschaft und Konsequenz.

Dass es ihm auch an Können nicht fehlt, erwies sich schon beim ersten Start: Ein lupenreiner Gruppe H-Sieg mit einem von Markus Benes übernommenen Mazda 323 (IQ-Jännerrallye 2005) sorgte für entsprechende Klarheit.

Zu diesem Zeitpunkt war Hans bereits 38 Jahre jung – jung genug für Heldentaten also. Und man mag sich fragen, wo er den guten Umgang mit Fahrzeugen wohl gelernt hat, als er noch ein Hänschen war. An Motivation kann es keinesfalls gefehlt haben, das wird spätestens dann klar, wenn man die Vorgeschichte von Hansi Seiberl im heiß umkämpften Rallye-Geschäft kennt:

Die begann ganz bodenständig als Mechaniker – allerdings bei einer ersten Adresse für hochklassiges sportliches Engagement: Das Team von Dr. Helmut Czekal. In diese Zeit fiel auch die von vielen Höhepunkten gekennzeichnete Zusammenarbeit mit Raimund Baumschlager, dem unbestritten erfolgreichsten Fahnenträger der Elite aus Oberösterreich.

Wer einem solchen Vorbild folgt, kann nicht viel falsch machen, und auch wenn der Erlebniswert im Vordergrund steht, so geht es ergebnismäßig doch ganz groß zur Sache: Bei der Mühlviertel-Rallye des vergangenen Jahres (bedauerlicherweise die letzte) befand sich Hansi Seiberl auf einem fast sicheren Kurs in Richtung Gesamtsieg, es blieb bei einem immer noch beachtlichen zweiten Platz mit dem Mitsubishi Lancer Evo VI. Auch außerhalb des (heimatlichen) Mühlviertels läuft der Erfolgszug prächtig: Platz Drei bei der Althofen-Kärnten-Rallye, dem ARC-Saisonstart dieses Jahres. Auch ein starkes Wort.

In dieser Gangart soll es weitergehen, vor allem das Interesse an einem guten Abschneiden in der Austrian Rallye Trophy (eine Sonderwertung der Austrian Rallye Challenge) ist sehr groß. Dabei ist es unerlässlich, wenn man auf ein starkes Team setzen kann. Das beginnt bereits bei der BeifahrerInnen-Wahl: Über Vermittlung von Alois Winklehner kam ein erster Rallye-Start mit Cornelia „Conny“ Prohazka zustande, und gewiß war es nicht der letzte:

Die Merkmale eines Winning Teams sind unverkennbar vorhanden. Das gilt ebenso für den Mechanikertrupp Leo Lengauer, Daniel Aichberger sowie Stefan Grünzweil, der vom gesamten Team bereits Geburtstagswünsche erhalten hat – ein zusätzlicher Motivationsfaktor. Stets den Überblick behält „Flavio“ Harald Schinagl, der bewährte Team-Manager. Ihnen allen gebührt großer Dank für ihre Kompetenz und Einsatzbereitschaft.

Einfach wird es dennoch nicht sein, den hervorragenden Saisonstart bei der Rallye Weiz (Premiere!) zu wiederholen. Aber man braucht schließlich Ziele.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.