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Anspruchsvolle „Lernrallye“

Für Alex Tazreiter und seine Co-Pilotin Elke Aigner ging es in der Steiermark hauptsächlich darum, bei den nassen und rutschigen Bedingungen zu lernnen, schlussendlich landete man auf dem zehnten Gesamtrang.

Rund zwei Monate nach der Schneebergland-Rallye wurde die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft mit der ARBÖ-Steiermark-Rallye fortgesetzt. Der Wettergott zeigte sich uneinsichtig, vor allem am Samstag-Nachmittag gingen teils starke Regenfälle rund um Admont nieder.

Damit hatte Alexander Tazreiter genau jenes Wetter, das er nicht wollte: „Ich hab auf trockene Bedingungen gehofft, im Nassen fehlt mir einfach die Erfahrung. Man braucht einiges an Routine, vor allem bei der Reifenwahl, die man ja noch vor dem Rausfahren aus dem Service treffen muss.“

Während die Auftakt-SP „Treglwang“ nicht ganz nach Wunsch lief, markierte der Niederösterreicher auf der Prüfung „Kaiserau Süd“ die achtbeste Zeit unter den knapp 70 Teams. „Für uns ging es in erster Linie darum zu lernen, dafür waren die schwierigen und schmierigen Bedingungen sicherlich ideal. Die nächste Regenrallye kommt bestimmt und dann sollten wir das wir in Admont gelernt haben umsetzen können.“

Nicht nur bei den SP-Zeiten pendelte man sich in Folge um den 10. Platz ein, auch in der Gesamtwertung stand am Ende der 10. Platz in der Zeitentabelle. Co-Pilotin Elke Aigner: „Wir hatten wirklich Pech, denn auf Rang neun fehlte uns nur ein Zehntel (!), auch Rang acht war zum Greifen nahe, knapp drei Sekunden trennten uns am Ende davon. Nichts desto trotz, in Anbetracht der Bedingungen darf man mit einem Top-Ten-Platz nicht unzufrieden sein, wir haben unser Ziel erreicht.“

Alexander Tazreiter und Elke Aigner freuen sich nun bereits auf das große Finale der Rallye-ÖM 2010: „Die Atmosphäre ist bei der Waldviertel-Rallye immer ganz besonders, zudem hat der hohe Schotteranteil natürlich seinen besonderen Reiz.“ Die Waldviertel-Rallye geht am 29./30.10. im Raum Horn über die Bühne.

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