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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Ende der Pechsträhne?

Ruhe ist nicht das, was ein Rennfahrer in seinem Leben sucht, schon gar nicht eine Woche vor einem Rallye-Staatsmeisterschaftslauf.

Und schon gar nicht, wenn es eine erzwungene Ruhigstellung ist. Dementsprechend unrund läuft Reinhard Pasteiners innerer Motor derzeit. „Mich hat die Grippe erwischt und ich muss das Bett hüten“, klagt der St. Pöltner Mitsubishi-Pilot.

Für die ARBÖ Steiermark-Rallye in Admont am nächsten Wochenende sieht er freilich keine Gefahr. Da soll der körperliche Akku wieder auf vollen Touren laufen. „Ein Platz unter den Top Fünf ist das Ziel“, erklärt Pasteiner, der in Admont auf einen neuen Copiloten hört. Die Deutsche Christina Kaiser wird durch ihren 52jährigen Landsmannn Fred Winklhofer ersetzt.

Pasteiner: „Ein Szene-bekannter Mann. Mit ihm wollte ich eigentlich schon im Frühjahr fahren. Er hat 25 Jahre Erfahrung auf dem heißen Stuhl. Das kann mich in meiner Entwicklung nur weiterbringen.“ - Genauso weiterbringen wie die seit der Schneebergland-Rallye bestehende Zusammenarbeit mit Achim Mörtl: „Er spricht meine Sprache, sagt mit wenigen Worten das, was andere mit vielen nicht zusammenbringen“, lobt Pasteiner die beraterischen Fähigkeiten des Kärntner Ex-WM-Piloten, unter dessen Regie ja bekanntlich auch schon Patrick Winter ins österreichische Rallye-Spitzenfeld vorgestoßen ist.

Dass der nach Pasteiners Abflug bei der Thayaland-Rallye vor einer Woche völlig neu aufgebaute Bioethanol-Mitsubishi Lancer Evo IX die insgesamt 13 Sonderprüfungen des sechsten von insgesamt sieben Staatsmeisterschaftsläufen durchhält, ist Voraussetzung für ein Spitzenergebnis in Admont. Nach technisch-bedingten Ausfällen in Marburg (Getriebe) und bei der Schneebergland-Rallye (Antriebswelle) sollte das Pech am Materialsektor einmal eine Pause einlegen.

Damit Pasteiners Marschrichtung wieder stimmt, die da heißt: „In zwei, drei Jahren möchte ich im Kampf um den österreichischen Staatsmeistertitel ein gewichtiges Wort mitreden!“ Und wie gesagt. Viele Worte soll's im Team Pasteiner neuerdings ja nicht brauchen, um erfolgreich zu sein.

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