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Operation erfolgreich

Aufatmen in der Rallye-Szene, die Operation des gebrochenen Brustwirbels ist erfolgreich verlaufen, jetzt steht die Rehabilitation an.

Zufrieden zeigt sich Dr. Michael Kilga mit dem Verlauf der zweistündigen Operation, die er im Wiener SMZ Ost an Ilka Minor durchgeführt hat.

Der Oberarzt, selbst ein ehemaliger Rallyefahrer, hat Manfred Stohls Copilotin, die am Samstag bei einem Crash im Zuge der Steiermark-Rallye einen Bruch des 12. Brustwirbels erlitten hatte, diesen verplattet, um mögliche Folgeschäden zu verhindern.

„Ich habe zwar noch Schmerzen im Rücken, wo der Eingriff gemacht worden ist, aber das ist eh normal“, sagt die noch geschwächte Ilka Minor. Zur Schonung muss sie noch das Bett hüten, aber der Zukunft sieht sie schon hoffnungsvoll entgegen.

„Dass ich hart im Nehmen bin, haben mir die Ärzte bei der Erstversorgung am Samstag schon gesagt. Das wichtigste ist, dass ich wieder ganz gesund werde, alles andere hat momentan Nachrang. Dazu brauch ich jetzt vor allem einmal Ruhe und Geduld.“

Dementsprechend entspannt zeigt sich auch Manfred Stohl, der unmittelbar nach der Operation am Dienstag bei seiner Beifahrerin im Krankenhaus war. „Laut Chirurg ist alles ist gut gegangen. Er hat keinerlei Komplikationen gegeben. Klar atmet man da einmal tief durch und ist erleichtert, wenn man das hört.“

Zum Sportlichen: Henning Solberg, mit dem Ilka Minor die bisherige WM-Saison bestritten hatte, musste sich rasch nach einem Ersatz umschauen, denn am Wochenende steht die Frankreich-Rallye auf dem Programm.

Der Norweger verpflichtete den 41-jährigen Belgier Stephane Prevot, neben ihm im Ford Fiesta S2000 Platz zu nehmen. Prevot startete zuletzt mit dem Australier Chris Atkinson in der Junior-WM.

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