RALLYE

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Mit "up and down" auf das Podium

Zuversichtlich reiste Christian Mrlik nach Judenburg, um die Rallye seines Sponsors möglichst auf dem Podium zu beenden.

Nach dem Aufschrieb der Prüfungen wurde dem Team aber schon klar, dass dies eine schnelle aber auch spektakuläre Veranstaltung werden würde: "Es gibt ein paar echt schnelle Kuppeln mit darauffolgenden Kurven, die unserem Auto sicherlich gut liegen werden. Ich glaube, dass wir an diesen Stellen Zeit gutmachen können und so unser Ziel realistisch sei“, berichtet Pilot Christian Mrlik.

Der Start in den ersten Tag verlief wie erwartet, so konnte man sich auf den vorderen Plätzen der Dieselklasse einreihen. Doch nach dem ersten Routineservice ergab sich ein Problem:

"Als wir vom Service ausfahren wollten, ließ sich der Subaru nicht mehr starten. Die gesamte Crew hat versucht, den Fehler zu lokalisieren, was aber in der kurzen Zeit nicht möglich war. Wir mussten drei SP auslassen“, so ein doch enttäuschter Pilot. Dem Problem mit der Wegfahrsperre kam man auf die Schliche, darum konnte man das SuperRallye-Reglement in Anspruch nehmen.

Mit dem Ziel "Schadensbegrenzung" startete Mrlik in den zweiten Tag, was auch gleich mit einer Dieselbestzeit auf SP 6 belohnt wurde. Auch die folgenden Wertungsprüfungen verliefen wie erwartet, doch im zweiten Service wollte der Subaru wiederum nicht anspringen. Diesmal schafften es die Mechaniker, innerhalb der Ausschlusszeit den Subaru wieder zum Laufen zu bringen.

Laufen lassen: Man entschloss sich, das Auto bis zum Parc Ferme nicht mehr abzustellen. Es folgten weitere Dieselbestzeiten auf den letzten sechs von insgesamt acht Sonderprüfungen.

„Einen sehr großen Dank muss ich an die Servicemannschaft von Stohl Racing richten, die mir den Restart ermöglicht haben. Mit dem zweiten Tag bin ich mehr als zufrieden, die Zeiten waren Top schlussendlich belegten wir noch den 3.Platz in der Dieselklasse. Wir haben die Führung in der Dieselmeisterschaft erfolgreich verteidigt und ausgebaut. Mit 51 Punkten auf dem Konto freuen wir uns schon auf den nächsten Lauf in Maribor“, berichtet ein glücklicher Christian Mrlik.

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