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Ein Blick in den Rückspiegel, der Freude bereitet

Vor über vier Jahren wurde der Mikko Hirvonen Fanclub gegründet, mittlerweile zählt der Finne zur Weltspitze, der Fanclub sieht seine Aufgabe getan.

Und Mikko lieferte jeweils seinen Beitrag zum Gelingen der Trips rund um die Welt ab. Bei lediglich zwei dieser 27 Veranstaltungen sah Mikko nicht das Ziel, wobei ein Ausfall davon technisch bedingt war. Im Jahr 2009 etwa siegten Mikko und Jarmo bei sechs vom Fanclub besuchten Rallyes insgesamt dreimal und erreichten ansonsten jeweils die zweitbeste Position.

Diese Kombination aus unglaublicher Konstanz und purem Speed brachte Mikko in der Zwischenzeit bereits auf Platz 14 der ewigen Sieges-Bestenliste, noch vor berühmten Landsleuten wie Ari Vatanen, Timo Makinen oder Henri Toivonen.

Doch auch abseits der Sonderprüfungen war der Fanclub aktiv. So konnte im Jahr 2006 mit tatkräftiger Unterstützung von Sponsoren, wie zum Beispiel dem Autohaus Luckerbauer, ein Besuch von Mikko in Österreich organisiert werden. Mikko verbrachte mit Familie ein schönes Spätsommerwochenende in Österreich.

Als Höhepunkt gab Mikko beim Projekt „Athletik Pinsel“, bei dem sich erfolgreiche Sportler mit ihren Arbeitsgeräten künstlerisch betätigen, Gas um 20 mit den Reifen gemalte Bilder zu fabrizieren. Im Zuge einer Versteigerung für „Licht ins Dunkel“ brachten die versteigerten, signierten Bilder dieser Serie einen fünfstelligen Eurobetrag als Erlös ein, was Mikko im kühlen Norden begeistert aufnahm.

Äußerst interessant, lustig und zum Teil auch feucht fröhlich gestalteten sich die regelmäßigen Treffen mit Mikko und Jarmo am Rande von besuchten Testfahrten, im Vorfeld diverser Rallyes oder auch bei rauschenden After-Rallye Parties. Hier wurde zum Teil fachgesimpelt, über verschiedene Anekdoten weitab des Rallyesports gelacht oder auch einfach nur rauschende Partys gefeiert.

Unzählige Highlights und amüsante Anekdoten, die Bücher füllen könnten, wurden in den letzten Jahren erlebt. Wir versuchten ein wenig zusätzliche Würze zu einem faszinierenden Sport hinzuzufügen, in dem geniale Fahrer, faszinierende Technik, pittoreske Landschaften und fanatische Zuschauer ihren Teil zu einem wunderbaren Sport beitragen.

Mikko Hirvonen hat es in dieser Zeit definitiv zum Superstar gebracht. Es war interessant diese Entwicklung hautnah mitzuverfolgen. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei allen herzlich bedanken, die uns bei der Umsetzung der Idee tatkräftig unterstützt haben.

Die Faszination für den Rallyesport bleibt bestehen, die nächsten Rallyetrips sind auch schon fixiert und wer weiß, vielleicht wird an einem trüben Tag ja wieder mal eine ähnliche Idee wie im Spätherbst 2005 geboren. In diesem Sinne: Näkemiin!

Es war Ende des Jahres 2005 als die Idee, einen Fanclub für einen aufstrebenden WRC Piloten zu gründen, geboren wurde. Mikko und Jarmo waren nach dem Jahr bei Subaru in einer schwierigen Situation. Die große Chance die sie von Ford erhalten hatten, musste genutzt werden. Kritische Meinungen über Fords Fahrerwahl waren immer wieder zu hören und zu lesen.

Trotz allem war klar, dass Mikko seinen Weg bis ganz an die Spitze machen wird. Einen jungen Finnen auf seinem Weg an die Spitze zu unterstützen auch wenn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Anderen gelegen ist, war die Hauptidee hinter dem Fanclub. Wenn wir nun auf die letzten 4 Jahre nach der Gründung des Fanclubs zurückblicken, können wir mit Stolz sagen, dass wir unser Ziel erreicht haben.

Mikko und Jarmo fahren eine fehlerfreie Saison nach der anderen, kämpfen um Siege und Meisterschaften auf einem Level und mit einem Speed der oft zu ungläubigem Kopfschütteln unter den Rallyefans an der Strecke führt. Das ursprüngliche Ziel ist erreicht und folglich ist die Entscheidung gereift, dieses Projekt zu beenden.

Damit ist es an der Zeit nochmals in den Rückspiegel zu schauen um vier actionreiche, unterhaltsame und interessante Jahre am Rande und zum Teil auch mittendrin in der Rallye-WM Revue passieren zu lassen.

Fantastische Siege, aber auch bittere Niederlagen, der Fanclub war dabei. Kein Weg war zu weit, keine Anreise zu mühsam. Ob Neuseeland oder Norwegen, ob Mexiko oder Polen, ob Finnland oder Australien, ob Wales oder Sardinien, der Fanclub war dabei.

Col de Turini, Whaanga Coast, Ouninpohja oder Panzerplatte, der Fanclub war dabei. Ob Schotter oder Asphalt, ob Schnee, Schlamm oder Eis, der Fanclub bezog am Streckenrand Position.

Ob Sonne oder Regen, ob -20°C oder +40°C, ob bei Tag oder zum Teil auch bei Nacht, ob im dichten Nebel oder im Steinehagel von Mikko’s WRC, der Fanclub war dabei.

Ob zu zweit oder mit einem Großaufgebot von über 30 Personen, jede Möglichkeit wurde genutzt um live vor Ort zu sein wenn um Zehntelsekunden gekämpft wurde. In 4 Saisonen wurden von 60 ausgetragenen Rallyes insgesamt 27 Rallyes in 15 verschiedenen Ländern besucht.

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