RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich denke nicht, dass ich wieder komme..."

Mit dem Mini-WRC-Einstieg wurden Spekulationen rund um ein Comeback von "Magic Marcus" laut, der Finne rechnet aber nicht damit.

Über ein mögliches Comeback von Marcus Grönholm wird immer wieder spekuliert. Der zweimalige Weltmeister verabschiedete sich 2007 in den Ruhestand, kehrte aber seitdem mehrfach mit Gaststarts in die WRC zurück.

Im September hat er auch den Countryman WRC von MINI und Prodrive getestet - Anlass genug für neue Gerüchte, "Bosse" könnte noch einmal richtig in die Szene einsteigen. Doch Grönholm erklärt jetzt der finnischen Zeitung 'Turun Sanomat', dass er wohl kein Comeback geben wird.

"Ich denke nicht, dass ich noch einmal wiederkomme", sagt Grönholm. "Manchmal denke ich schon, dass es schön wäre, wieder zu fahren. Aber ich möchte es nicht mehr unbedingt."

Schließlich habe er eigentlich schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, dass seine Rallyekarriere beendet ist. "Es war immer toll zu fahren, aber es gibt mehr im Leben als das."

Außerdem verweist der Finne, der im Februar 43 Jahre alt wird, auf die Probleme, die Rekordweltmeister Michael Schumacher bei seinem Comeback in der Formel 1 hat: "Wenn man sich Michael Schumacher in der Formel 1 anschaut - er hält seine Entscheidung, noch einmal zurückzukommen, wahrscheinlich für nicht mehr so gut."

Gleichzeitig bestätigt Grönholm, dass ihn Prodrive-Chef David Richards im MINI-Team haben wollte, "und ich bin sicher, dass er mir die Tür noch eine Weile offen hält."

Sein Testeindruck vom Auto ist recht gut, und er ist überzeugt, dass ein tolles Projekt daraus wird. Aber er weiß auch, dass es bei den ersten Einsätzen 2011 zunächst nur um die Weiterentwicklung des Autos geht.

"Man wird mit ihnen noch nicht um Siege fahren können", sagt 'Magic Marcus'. "Ich bin sicher, dass MINI eines Tages stark sein wird, aber die anderen beiden Teams haben einen großen Vorteil, weil sie mit ihren neuen Autos schon so viel gefahren sind."

Und Grönholm ist ein Fahrer, der gewinnen will: "Es macht keinen Spaß, wenn du um den fünften Platz fährst."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Gottfried Kogler 1957-2026

In memoriam Gottfried Kogler

Nachruf auf einen Freund. Es sind persönliche Worte - ein Versuch, einem so vielschichtigen und zugleich geradlinigen Menschen irgendwie gerecht zu werden…

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen