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"Wir wollen die besten Piloten"

Prodrive-Boss David Richards will Mini in drei Jahren zum Titel führen, was die Piloten betrifft, so bleibt weiter Platz für Spekulationen, auch ein Youngster sei denkbar.

Nach dem WRC-Ausstieg von Subaru Ende 2008 hat Prodrive nach einem neuen Partner gesucht, dessen Autos man für den WM-Einsatz vorbereiten kann. Man wurde fündig und seit heute ist es auch offiziell: MINI und Prodrive kehren gemeinsam zurück in die WRC. Einsatzauto ist der Mini Countryman WRC, an dem die Rallyeschmiede aus Banbury schon seit geraumer Zeit arbeitet. Für 2011 sind einzelne Einsätze geplant, ab 2012 will man voll durchstarten.

"Das Ziel ist ganz klar, auf Anhieb konkurrenzfähig zu sein. Wir haben uns mit BMW und Mini das Ziel gesteckt, innerhalb der nächsten drei Jahre den Weltmeistertitel zu holen", sagt Prodrive-Chef David Richards gegenüber 'Reuters'. Dabei verweist er auf die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens: "Wir von Prodrive haben bereits sechs Weltmeistertitel geholt, wir haben das also schon geschafft und wissen, wie es geht. Wir gehen diese Aufgabe sehr akribisch an."

"Wir haben alle Daten hergenommen, die wir in den vergangenen 20 Jahren gesammelt haben, haben alles analysiert und sind dann Entwurf und Konstruktion sehr detailliert angegangen", berichtet er weiter. "Wir haben bei diesem Projekt eine völlig neue Herangehensweise und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dafür bald die Früchte ernten können."

Laut Richards plant man, im kommenden Jahr die halbe Saison zu bestreiten. Das Auto sei vor dem Saisonauftakt ohnehin noch nicht so weit, dass es zur FIA-Abnahme gegeben werden kann. Was die Fahrerwahl angeht, ist laut Richards noch keine Entscheidung gefallen. Es kursieren bereits Gerüchte um eine Verpflichtung von Mads Östberg oder gar von Marcus Grönholm, der Interesse daran bekundet hat, für das Mini-Prodrive-Projekt den Starthelfer zu spielen.

Richards, der in der Vergangenheit späteren Legenden wie Colin McRae und Richard Burns den Weg auf die internationale Bühne bereitet hat, ist offen für alles: "Priorität hat für uns natürlich, die besten Fahrer zu bekommen, egal welcher Nationalität. Es gibt ein paar Kandidaten. Und vielleicht entscheiden wir uns auch für einen jungen Piloten, so wie wir es bei Colin und Richard getan haben."

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