RALLYE

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Zweckoptimismus

Mikko Hirvonen übt sich in Zweckoptimismus, trotz des derzeitigen Rückstandes ist der Finne zuversichtlich, bei den nächsten Schotter-Rallyes wieder vorne mitzumischen.

Mikko Hirvonen lässt sich nicht unterkriegen. Er war als Ford-Speerspitze in die Saison gestartet und konnte gleich mit seinem Sieg beim Auftakt in Schweden seine Ambitionen unterstreichen, Citroën-Star Sébastien Loeb den Titel streitig zu machen. Doch danach lief es nicht mehr rund für den Finnen. Hirvonen gelang es nicht, im absoluten Spitzenfeld mitzuhalten und fiel in der Fahrerwertung zurück.

Doch inzwischen hat er neues Selbstvertrauen getankt. Bei der Rallye Portugal konnte er zum zweiten Mal in Folge einen vierten Platz holen, in der Weltmeisterschaft rückte er wieder auf den dritten Platz nach vorn. Allerdings beträgt sein Rückstand auf Spitzenreiter Loeb inzwischen 50 Punkte - das entspricht zwei Siegen. Hirvonen ist jedoch davon überzeugt, dass er sich in der zweiten Saisonhälfte zurückmelden kann.

"Ich bin jetzt mit mir selbst wesentlich zufriedener als nach der Rallye Neuseeland", wird Hirvonen von 'wrc.com' zitiert. "In Portugal hatte ich zwar ein paar Probleme mit der Pace, aber ich bin die Rallye etwas anders angegangen und hatte trotzdem eine gute Zeit. Das Fahren hat mir Spaß gemacht und das Auto hat sich gut angefühlt - aber wir waren einfach nicht ganz vorn dabei. Aber ich weiß jetzt, dass in meinem Kopf nichts falsch läuft. Wir bekommen es im Moment einfach nicht richtig zusammen."

Hirvonen ist Realist: Er weiß, dass die Citroën-Armada bei den anstehenden Asphaltläufen nur schwer zu schlagen sein wird. Aber er sieht Chancen, bei den Schotterrallyes Finnland, Japan und Großbritannien wieder auf die Siegerstraße zurückkehren zu können.

"Ich bin mir sicher, dass wir bei diesen drei Rallye konkurrenzfähiger sein werden", so der Ford-Pilot. "Der Untergrund ist ein bisschen weicher und der Reifen kann sich da 'hineinbeißen'. Da ist es nicht so entscheidend, dass die Fahrlinie gekehrt ist. In Portugal hatten wir einen sehr harten Untergrund. Bei der ersten Durchfahrt haben die Reifen in der losen obersten Schicht durchgedreht und bei der zweiten Druchfahrt war die Linie so eng, dass man ihr genauestens folgen musste. Für die letzten drei Schotterrallyes bin ich zuervsichtlicher. Ich mag sie und ich kenne sie alle sehr gut."

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