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Sag zum Abschied lautstark servus

Das Finale der Rallye-WM in Wales steht heuer unter einem besonderen Stern, schließlich fahren die noch aktuellen World Rally Cars ihre letzte Rallye.

Kommende Woche geht die WRC-Saison 2010 mit dem Finale bei der Wales-Rallye (10. bis 14. November) zu Ende. Dabei geht noch einmal ein großes Feld an den Start: Insgesamt haben 63 Crews für den Schotterlauf gemeldet. Dabei werden zum letzten Mal die aktuellen WRC-Boliden mit Zwei-Liter-Turbomotor zu erleben sein, denn ab der kommenden Saison wird die neue Fahrzeuggeneartion mit 1,6-Liter-Turbomotor eingesetzt.

Insgesamt 15 WRC-Autos der aktuellen Generation sind bei der Abschiedsvorstellung in den walisischen Wäldern dabei. Angeführt wird das Feld vom siebenmaligen Weltmeister Sébastien Loeb. Da die Rallye rund um Cardiff auf Schotter gefahren wird, fährt Sébastien Ogier wieder an Loebs Seite im Citroën-Werksteam.

Der junge Franzose sorgte in Wales schon vor zwei Jahren für Aufsehen. Damals gab er in Wales sein Debüt im C4 WRC und führte die Rallye bei Eis und Schnee zwischenzeitlich an. Dani Sordo fährt neben Kimi Räikkönen im Citroën-Junior-Team

Das Ford-Werksteam hofft in Wales auf einen erfolgreichen Saisonabschluss. Jari-Matti Latvala will sich im Kampf um Platz zwei der Gesamtwertung gegen Ogier und Petter Solberg durchsetzen, sein Teamkollege Mikko Hirvonen konnte in Wales bereits einmal gewinnen. Solberg startet in Wales zum letzten Mal mit einem privaten Citroën C4 WRC.

US-Star Ken Block startet in seinem Ford Focus des Monster-Teams zum ersten Mal in Wales. Das Stobart-Team setzt beim Finale drei Focus ein: Neben den Stammpiloten Matthew Wilson und Henning Solberg fungiert der dreimalige Chinesische Rallyemeister Liu Chao Dong als Gaststarter in der Ford-B-Mannschaft.

In der S-WRC fällt in Wales die Titelentscheidung. Im Rennen um die Meisterkrone sind noch Jari Ketomaa und Xevi Pons (beide Ford Fiesta) sowie Patrik Sandell (Škoda Fabia). In der P-WRC ist Armindo Araujo (Mitsubishi) auf dem besten Weg, seinen Titel zu verteidigen. Das kann allerdings Subaru-Pilot Patrik Flodin noch verhindern.

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