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Rallye-ÖM: Schneebergland-Rallye

Harrach auf Meisterkurs

Nach zwei Prüfungen führt Harrach erwartungsgemäß, dahinter Hausherr Grössing und Stohl, Danzinger schnellster 2WD.

Tropische Temperaturen begleiteten die Teilnehmer in die Schneebergland-Rallye 2011, die am Freitag um 13 Uhr in Rohr im Gebirge gestartet wurde.

Insgesamt 18 zum Teil unglaublich schwierige (Schotter-)Sonderprüfungen warten auf Piloten und Beifahrer bis zum Samstagabend.

Schon zu Beginn des sechsten Staatsmeisterschaftslaufs kristallisierten sich die erwarteten Favoriten auch als solche heraus. Manfred Stohl knallte mit seinem Erdgas-Mitsubishi die erste Bestzeit hin.

Die 10,5 Kilometer lange SP Kalte Kuchl beendete er 0,4 Sekunden vor Beppo Harrach. Doch schon eine Prüfung später schlug der Dominator des heurigen Jahres zurück, distanzierte seinerseits auf der Haselrast (6,2 km) Stohl um 9,3 Sekunden.

Zwischen die zwei Sieganwärter platzierte sich Hausherr Gerwald Grössing, der mit Andreas Aigners Copilotin Daniela Ertl unterwegs ist und hier jeden Stein kennt.

Inzwischen gar nicht mehr überraschend flott ist einmal mehr Philipp Lietz unterwegs. Der Führende der Division V liegt an vierter Stelle im Gesamtklassement – vor Hannes Danzinger, der damit die Riege der Zweiradgetriebenen Fahrzeuge anführt.

Stimmen der Piloten nach SP2

Harrach: "Ich hab mich etwas im Setup vergriffen, konnte das auf der Verbindungsetappe dann aber korrigieren, soweit ist alles ok."

Stohl: "Es ist sehr rutschig und ich habe Spaß. Auf der 2. SP habe ich allerdings wie im Vorjahr viel Zeit verloren, keine Ahnung warum."

Grössing: "Es ist sehr rutschig, mit Platz zwei bin ich natürlich zufrieden."

Lietz: ".Wir sind die Maribor-Rallye nicht gefahren und müssen nun wieder etwas den Rhythmus finden, aber es läuftgut."

Danzinger: "Wir liegen voll im Plan, das Auto läuft super, die Reifenwahl war fast perfekt, so kann es weitergehen."

Stengg: "Wir haben ein Elektronik-Problem, auf der ersten SP konnten wir nicht höher als 4.000 U/min drehen…

Neubauer: "Ich bin etwas zu aggressiv gefahren, mit viel Untersteuern"

Böhm: "Wir sind locker und gut unterwegs, knapp hinter der 2WD-Spitze, aber mehr ist mit dem Auto bei diesen Bedingungen nicht möglich."

Kogler: "Es war ganz OK, wir müssen uns noch etwas ans Auto gewöhnen, schließlich sind wir vom vom Scirocco auf den 5er Golf umgestiegen, Ziel ist der Dieselpokalsieg."

Mrlik: "Es ist wirklich super gelaufen, ich bin überrascht, wie viel Vorsprung wir auf Kogler bereits herausgeholt haben."

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