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Rallye: News

Erster Test am Donnerstag

Schon am Donnerstag wird Petter Solberg zum ersten Mal das Ford Fiesta World Rally Car des Ford-Werksteams testen – als Privatier will Solberg nicht mehr antreten.

Bereits in dieser Woche wird Petter Solberg zum ersten Mal am Steuer des Ford Fiesta WRC des Werksteams von Malcom Wilson sitzen.

Bei Testfahrten nahe Valence in Südfrankreich möchte sich das Team davon überzeugen, ob der Norweger als Nachfolger des zu Citroen abgewanderten Mikko Hirvonen infrage kommt. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, werde am Wochenende eine Entscheidung fallen.

Die Zeit drängt auch, denn am kommenden Montag müssen die Hersteller ihre Einschreibung für die Rallye-WM 2012 bei der FIA einreichen.

Bei Ford ist man vom Weltmeister von 2003 durchaus überzeugt, wie eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber Autosport verriet: "Petter ist immer noch ein schneller Fahrer und in der Lage, noch einmal Weltmeister zu werden. Der Test ist aus unserer Sicht sehr sinnvoll, es wird interessant zu sehen sein, wozu er in der Lage ist. Dann sehen wir weiter."

Solberg selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Allerdings hatte er sich schon im letzten Monat als potentieller Teamkollege von Jari-Matti Latvala in Stellung gebracht: "Ich denke, Jari-Matti und ich könnten im kommenden Jahr ein sehr starkes Team bilden. Ich war jetzt drei Jahre lang Privatier und will zurück in ein Werksauto. Ich weiß, dass ich es noch drauf habe."

Diese Aussage bekräftigte der Norweger am Wochenende im Rahmen der Bettega-Memorial-Rallye in Italien, wo er noch einmal am Steuer des Citroen DS3 WRC seines eigenen Teams saß. "Was auch immer passiert, das war meine letzte Veranstaltung im Citroen - vielleicht sogar meine letzte Rallye. Ich kann nicht als Privatier weitermachen. Es muss im nächsten Jahr ein Werksauto sein, oder ich muss mich anderweitig umschauen - vielleicht in Le Mans", so Solberg gegenüber der offiziellen WRC-Website.

Sein Ziel ist jedoch der Verbleib in der Rallye-WM, auf den er mit den Testfahrten für Ford hinarbeiten will. Gleichzeitig beendete Solberg Spekulationen, oder könne zusammen mit seinem Bruder im kommenden Jahr ein Team bilden: "Das wird nicht passieren, ich werde nicht mit Henning in einem Team fahren."

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