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Sainz plädiert für Erfahrung am VW-Steuer

Für VW-Motorsportberater Carlos Sainz ist es unerlässlich, dass der Konzern erfahrende Piloten verpflichtet, um in der WRC Erfolg zu haben.

Der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz beobachtet in seiner Rolle als Volkswagen-Motorsportberater den WRC-Einstieg der Marke mit großem Interesse. In der kommenden Saison wird das WRC-Programm von VW hauptsächlich aus Testfahrten und einigen wenigen WM-Rallyes bestehen. Die Saison 2013 wird dann die erste volle WM-Saison mit dem Polo WRC werden.

Damit das Projekt Erfolg haben kann, ist es nach Meinung von Sainz unerlässlich, mindestens einen Piloten zu verpflichten, der über reichlich Erfahrung verfügt. "Je mehr Erfahrung die Fahrer mitbringen, desto besser ist es für uns", so Sainz gegenüber Motorsport News. Dabei ginge es im Hinblick auf 2012 nicht nur um die bloßen Testkilometer, sondern um deren Aussagekraft, wie es der zweifache Rallye-Weltmeister formuliert.

In diesem Zusammenhang ist Sainz allerdings klar, dass es nicht einfach werden wird, einen Fahrer zu finden, der gewillt ist, zwölf Monate lang nur zu testen. "Die meisten Fahrer wollen Rallyes fahren und nicht ein ganzes Jahr nur mit Testfahrten verbringen", weiß der Spanier. Daher will er nicht ausschließen, dass einer der beiden Piloten letztlich auch ein Nachwuchstalent sein könnte: "Zwei erfahrene Fahrer wären für uns ideal. Wir planen aber auch mit mindestens einem jungen Piloten."

Die endgültige Entscheidung bezüglich der Fahrerwahl liegt jedoch in Händen von Volkswagen-Motorsportdirektor Kris Nissen, wie auch Sainz klarstellt. Gegenwärtig wird erwartet, dass Volkswagen die WRC-Piloten noch in diesem Jahr bekanntgeben wird, um im Januar mit den ersten Testfahrten des Polo WRC beginnen zu können.

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