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Rallye-WM: News

Ogier begrüßt Loeb-Verlängerung

Während Ex-Citroen-Pilot Dani Sordo Loeb zum Wechsel zu VW geraten hätte, freut sich Sebastien Ogier, weiterhin mit dem Serienweltmeister in einem Team zu fahren.

Sebastien Loeb hat für weitere zwei Jahre bei Citroen unterschrieben. Der Weltmeister hat lange überlegt, ob er aufhören, in eine andere Serie wechseln, oder in der Rallye-WM zu einem anderen Hersteller wechseln soll.

Von Ford hatte der Ausnahmekönner kein Angebot, aber Volkswagen war interessiert. Die Wolfsburger steigen ab der Saison 2013 in die WM ein.

Auf der IAA in Frankfurt wird das erste fahrbare Modell des Polo R gezeigt. Mit der Unterschrift unter den Citroen-Vertrag wird Loeb in den kommenden Jahren mit gleichem Material gegen Sebastien Ogier kämpfen.

Die Fans können sich weiterhin auf enge Stallduelle freuen. Es gibt aber auch Stimmen die meinen, dass Loeb besser einen Farbwechsel machen hätte sollen.

"Er hätte zu VW gehen sollen", mein Dani Sordo gegenüber 'Autosport'. Der Spanier war bei Citroen lange die Nummer zwei hinter Loeb. Sordo hat den Markenwechsel gemacht und baut derzeit bei MINI das neue Team auf. Die Rallye-Deutschland ist die dritte WM-Rallye für den neuen Hersteller.

"Jeder weiß, dass er der Beste ist. Weitere zwei Jahre im gleichen Auto werden einfach für ihn. Wenn er zu Volkswagen gewechselt hätte, dann wäre es eine Herausforderung für ihn gewesen." Loeb meinte, dass ihn das Angebot von Volkswagen dazu bewegt hat, überhaupt in der Rallye-WM zu bleiben.

Loebs Teamkollege Sebastien Ogier ist indes zufrieden, dass das Stallduell in den kommenden beiden Jahren seine Fortsetzung finden wird:

"Das ist eine gute Nachricht für das Team, denn er ist ein sehr guter Fahrer. Es ist gut für das Team, das sie auf seine Fähigkeiten zurückgreifen können. Für mich ist das ebenfalls eine tolle Nachricht", wird Ogier von 'Autosport' zitiert. "Es ist schön, mit ihm im und Daniel Elena im gleichen Team zu fahren. Wir pflegen ein gutes Verhältnis miteinander."

"Natürlich wird es schwierig, weil er ein sehr starker Fahrer ist. Wenn man ihn als Teamkollegen hat, dann ist er ein Gegner. Es wird wie immer schwierig werden ihn zu schlagen."

In den verschiedensten Motorsportkategorien war es schon ein Erfolgsrezept, wenn man einen Youngster neben einem etablierten Routinier ins Auto setzt. Der jüngere Fahrer kann lernen, während der ältere angetrieben wird. Die Citroen-Erfolge zeigen das deutlich.

Ähnlich sieht es auch Ogier: "Das wir mich noch mehr antreiben, damit ich mich verbessere. Er ist der Stärkste. Wenn man ihn schlagen will, dann muss man am Limit sein und nahe der Perfektion sein. Ihn zu schlagen und Weltmeister zu werden, wäre eine viel größere Befriedigung, als wenn er aufgehört hätte. Ich möchte eines Tages Weltmeister sein. Es gegen ihn zu schaffen wäre für mich besser."

"Ich bin darauf aber nicht fixiert. Er ist da und es ist schön gegen ihn zu kämpfen. Ich bin jung und habe noch viele Jahre vor mir. Für mich ist das keine schlechte Nachricht." Ogier und Loeb haben sich im Vorfeld aber nicht über die gemeinsame Zukunft bei Citroen unterhalten. "Ich habe es eine Stunde vorher erfahren", meint Ogier dazu.

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