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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Vielversprechendes Debüt in Division I

Ein pechschwarzer Subaru sorgte bei der ARBÖ-Rallye für Aufsehen – beim Debüt in der Division I konnte Christian Mrlik gleich einmal Gesamtrang neun und Platz zwei in der Gruppe N erzielen.

Fotos: Daniel Fessl

Christian Mrlik und sein Co-Pilot Leopold Welsersheimb sind stets für eine Überraschung gut. Bei der ARBÖ-Rallye traten sie in einem pechschwarzen Subaru Impreza Sport Boxer an, doch statt Diesel wurde nunmehr Benzin getankt. Es war das Debüt in der großen Division I der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Experten und Fans waren gespannt, wie sich Mrlik in der großen Spielklasse schlagen wird…

Schon nach der ersten Sonderprüfung wurde klar: Subaru und Mrlik – eine ideale Kombination, egal ob mit Diesel oder Benzin, stets auf Top-Niveau! Denn der Niederösterreicher konnte von Beginn an Top 10-Zeiten fahren – und das, obwohl ein Benzinmotor eine völlig andere Fahrweise abverlangt.

Umstellung

Mrlik erzählt: „Am Anfang gab es schon eine kleine Eingewöhnungsphase, da wir davor nicht getestet haben. Beim Diesel wird eher im unteren Drehzahlbereich geschalten, daher musste ich mich daran gewöhnen, später hoch zu schalten. Wir wollten auch nichts überstürzen, ich wollte mich langsam steigern. Ich weiß auch, dass ich mich hier noch weiter verbessern kann.“

Bei dem Boliden handelt es sich um jenen Subaru, den Patrik Flodin vor ein paar Jahren in der Weltmeisterschaft für Produktionswagen (PWRC) pilotiert hat – also ein älteres Modell, das absolut serienmäßig gefahren wird. Es ist mit einem Serien-Getriebe ausgestattet, der Motor läuft mit Tankstellenbenzin, selbstverständlich mit jenem von Mrlik-Sponsor Eni.

Christian Mrlik verrät: „Der Subaru STI in Verbindung mit dem Benzin vom sechsbeinigen Hund hat noch großes Potential, das wir noch nicht ganz kontinuierlich ausreizen konnten. Auch da können wir uns noch steigern.“

Bestes Subaru-Team

Doch Mrlik und Welsersheimb können mit dem Ergebnis bei der ARBÖ-Rallye mehr als zufrieden sein. Mit einer fehlerlosen Fahrt konnten sie den neunten Gesamtrang erzielen, als bestplatziertes Subaru-Team. In der Gruppe N belegten sie den tollen zweiten Platz – hinter keinem geringeren als Gruppe N-Weltmeister Manfred Stohl. Dessen Team Stohl Racing sorgte auch wieder für den reibungslosen Einsatz des Boliden.

Mrlik zieht nach seinem Debüt in der Division I eine positive Bilanz: „Ich bin mit dem neunten Gesamtrang sehr zufrieden – wir haben zeigen können, dass wir das Potential haben, vorne mitzufahren. Die Fans haben mir auch erzählt, dass sie den Sound unseres Boxermotors mögen, den fanden sie erfrischend – und auch die mattschwarze Lackierung hat es ihnen angetan, das freut mich natürlich sehr. Ich möchte dem Stohl Racing-Team meinen Dank aussprechen, ich habe mich von Beginn an wohl gefühlt im Auto. Außerdem möchte ich dem Veranstalter ein Lob aussprechen für die tollen Sonderprüfungen und das bestellte schöne spätsommerliche Wetter.“

Jetzt fiebern Christian Mrlik und Leopold Welsersheimb dem nächsten Einsatz entgegen – denn auch beim Grande Finale der Staatsmeisterschaft, der Waldviertel-Rallye am 28. und 29. Oktober werden sie den schwarzen Benzin-Subaru zünden.

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