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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Ein hartes Stück Arbeit

Hannes Danzinger bekommt den Leistungsnachteil seines Boliden bei der Castrol-Rallye hart zu spüren, Rang 6 in der 2WD-Wertung nach Tag 1.

Dass die Castrol-Rallye für Hannes Danzinger und Pia Maria Schirnhofer kein Honiglecken sein würde, das war bereits im Vorfeld klar.

Zum einen war die 2WD-Klasse nicht zuletzt durch das Antreten von Ex-PWRC-Weltmeister Andi Aigner so stark besetzt wie nie, zum anderen zeigte sich die Bedingungen gemischt, aber nicht so schlecht wie von Hannes Danzinger erhofft.

Dadurch kam auch der Leistungsnachteil noch deutlicher zum Tragen. „Sowohl bei den Bergaufstücken als auch am Rundkurs mit den vielen Abzweigen und schnellen Geraden haben wir leider massiv Zeit verloren“, so der Niederösterreicher im Ziel der ersten Etappe.

Mit dem sechsten Platz ist man doch etwas vom angepeilten Stockerlplatz entfernt, jetzt gilt es auf der zweiten Etappe Schadensbegrenzung zu betreiben.

„Wir werden natürlich wie immer alles geben, aber das reicht bei einigen Prüfungen leider nicht aus. Morgen sollte es aufgrund der Charakteristik der Sonderprüfungen etwas besser laufen, aber Wunder werden wir keine vollbringen können. Allerdings warten morgen noch acht SP’s und da kann natürlich noch einiges passieren“, hofft Danzinger auf eine versöhnlichere zweite Etappe.

Möglicherweise zeigt sich ja auch der Wettergott am Samstag gnädiger. Am Abend hat jedenfalls starker Regen eingesetzt, das Ford-Duo hofft natürlich, dass es morgen in dieser Tonart weitergeht.

Wie stark Danzinger im Regen ist, stellte er mit einer 2WD-Bestzeit auf dem Rundkurs in Judenburg unter Beweis, ganz nebenbei die sechstschnellste (!) Gesamtzeit. Die Chancen auf eine Positionsverbesserung in der 2WD-Klasse sind jedenfalls intakt, 15 Sekunden fehlen auf Platz drei.

Ford Racing-Rookie Oliver Fischer schlägt sich bei seiner zweiten Rallye gut, im Ford Fiesta Sport plus lag der Youngster nach sechs Prüfungen auf Rang 27 in der Klasse der Fronttriebler.

Am Samstag warten weitere acht Sonderprüfungen auf die Piloten, der Startschuss zur SP7 „Katsch-Wieden“ erfolgt um 09:43 Uhr.

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