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Die Stimmen der Piloten im Ziel

Exklusiv auf motorline.cc: Die Stimmen der Top-Piloten nach der Zieldurchfahrt – von Sieger Beppo Harrach bis zu Youngster David Glachs.

Stefan Schmudermaier & Noir Trawniczek

Beppo Harrach: „Dieser Sieg ist das schönste was uns nach den Tiefschlägen bei der Waldviertel-Rallye hätte passieren können. Wir haben die Antwort auf der Strecke gegeben und alle Zweifel ausgeräumt, ich bin sehr, sehr stolz. Jetzt wird erst einmal relaxed und auf die Saison 2011 vorbereitet, ich hoffe auf ein gutes Jahr. Diese Jänner-Rallye war die schwierigste Rallye meiner Karriere, die wechselhaften Bedingungen haben den Teams alles abverlangt. Wir haben ruhig begonnen und sind dann super Zeiten gefahren.“

Raimund Baumschlager: „Ich bin sehr glücklich über diesen zweiten Platz. Der Fehler von gestern ist natürlich schade, aber ich kann mich dennoch nicht beschweren, mit einem Stockerlplatz war nicht mehr zu rechnen. Diese Rallye gehörte sicher zu den schwierigsten die ich je gefahren bin. Nun bin ich Gott sei Dank nicht mehr in der Rolle des Gejagten sondern zähle zu den Jägern, damit hab ich weniger Druck.“

Jaroslav Orsak: „Das war eine sehr, sehr schwere Rallye, ich bin sehr glücklich trotz der Motorprobleme im Ziel zu sein. Ohne die Probleme wäre ein Sieg möglich gewesen, ich bin aber auch so sehr happy.“

Kris Rosenberger: „Es ist alles perfekt gelaufen, nur bei der Reifenwahl müssen wir noch etwas lernen. Unterm Strich ist das Ergebnis sogar besser als erwartet und das bei meiner vermutlich schwierigsten ÖM-Rallye. Nun wechseln wir wieder in den historischen Porsche und wollen einige EM-Läufe bestreiten.“

Mario Saibel: „Platz sechs ist wirklich super. Ich fühl mich immer wohler auf rutschigem Untergrund und merke die Steigerung. Die Rallye war schwer, hat aber dennoch viel Spaß gemacht. Allerdings braucht man auch das nötige Glück, das war bei zwei kleinen Ausrutschern auch an unserer Seite.“

Martin Fischerlehner: „Es war auf der letzten Prüfung mit der hohen Startnummer viel schwieriger, ich habe eigentlich nichts gesehen. Wir haben die Straße gesucht. So eine Sonderprüfung habe ich überhaupt noch nie erlebt.“

Hermann Gaßner: „Ich bin froh im Ziel zu sein, eine echt schwere Rallye.“

Johannes Keferböck: „Ich bräuchte jetzt noch einen Tag, jetzt bin ich so richtig in Form. Natürlich bin ich froh im Ziel zu sein, wir haben einen Top-15-Platz angepeilt und sind nun sogar in den Top-10 gelandet. Nach Möglichkeit möchte ich noch die ein oder andere ÖM-Rallye fahren.“

Andreas Aigner: „Eine sehr schwere Rallye. Wir haben am Ende abgedreht und sind vorsichtig ins Ziel gefahren. Alles in allem waren das perfekte Verhältnisse im Hinblick auf die Vorbereitung zur Monte, ein realistischer Test mit gemischten Bedingungen. Positiv ist mir aufgefallen, dass die Zuschauer sehr diszipliniert waren und an keinen gefährlichen Stellen gestanden sind. Bei der Rallye Monte Carlo möchte ich an der Spitze der Gruppe-N-Boliden mitmischen.“

Patrick Winter: „Vor allem die letzte Prüfung war aufgrund des Nebels unglaublich schwierig. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch am Schrieb feilen muss. Wir hatten noch ein gehöriges Hoppala, danach bin ich nur noch ins Ziel gerollt.“

Christian Mrlik: „Die Rallye hat uns wirklich alles geboten – von Schnee, Glatteis, Regen und am Schluss auch noch Nebel. Die Platzierung hat man im Kopf, da nimmt man das Tempo raus – aber wir haben die Zeiten von den einheimischen Piloten gesehen und da sind wir gut dabei gewesen. Schlussendlich können wir zufrieden sein.“

Hannes Danzinger: „Eine unglaublich schwierige Rallye, die wechselnden Bedingungen haben die Sache alles andere als leicht gemacht. Bis auf einen Ausrutscher war die Rallye perfekt, ich bin natürlich froh, dass ich meinen Fehler wieder ausbessern konnte. Ein Sieg ist natürlich immer ein perfekter Saisonauftakt.“

Raffael Sulzinger: „Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet um den 2WD-Sieg mitzufahren, mir fehlt die Erfahrung bei diesen Bedingungen. Leider habe ich mich bei den Reifen am Ende verpokert, Gratulation Hannes Danzinger zum Sieg.“

Jörg Rigger: „Wir haben unsere Vorgabe – das Ziel zu erreichen – in die Tat umgesetzt. Auf der letzten SP war es unglaublich neblig, das war die Krönung für unsere bis dato schwerste Rallye.“

Michi Böhm: „Wieder einmal habe ich es am ersten Tag auf gut Deutsch gesagt verkackt – entweder haben wir kleine Fehler oder Missgeschicke wie mit den Spikereifen. Heute jedoch ist es ohne Troubles gelaufen und wir haben gesehen, dass wir von den Zeiten her eigentlich beim 2WD-Stockerl mitfahren. Ich würde gerne einmal eine Rallye ohne Troubles erleben – aber gut, es war der erste Einsatz am Schnee mit diesem Auto. Und das ist auf Schnee recht schwer zu fahren. Aber dieses Auto kommt einfach auch gut bei den Fans an und das ist für mich eine Herausforderung.“

David Glachs: „Die letzte SP war irrsinnig schwierig, wir haben kaum etwas gesehen. Wir haben einige Ringerl gedreht und sind nur mehr für das Publikum gefahren. Wir haben einen auf Klausner Christof gemacht. Aber im Großen und Ganzen war es eine super Veranstaltung, wir haben ein bisschen etwas zeigen können.“

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