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Rallye: News

Nur die Loebs konnten den „Doctor“ schlagen

Bei der traditionellen „Monza-Rallye“ wurde Moto GP-Superstar Valentino Rossi nur vom Ehepaar Sebastian und Severine Loeb geschlagen.

An diesem Wochenende fand im königlichen Park von Monza die traditionelle Rallye-Veranstaltung statt. Zahlreiche Stars aus den verschiedenen Motorsportklassen traten in Rallye-Boliden gegeneinander an.

Gewonnen hat - wer sonst? - Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb. Am Beifahrersitz des Citroen DS3 WRC saß seine Frau Severine.

Das Loeb-Duo kämpfte gegen keinen anderen als Motorrad-Superstar Valentino Rossi, der sich um 24,2 Sekunden geschlagen geben musste. Platz zwei war für den Liebling der italienischen Fans ein versöhnliches Ende einer schwierigen Saison.

"Es ist eine schöne Art, das Jahr zu beenden. Es war wahrscheinlich, nein ganz sicher, die schlechteste Saison meiner Karriere. Was ich mir vom Weihnachtsmann wünsche? Ein konkurrenzfähiges Motorrad 2012", wird Rossi von der Gazetta dello Sport zitiert. "Wir werden ein anderes Motorrad haben. Ich möchte schon im Februar Fortschritte sehen. Es ist richtig, dass es keine Testlimits mehr gibt und uns das helfen wird."

In Monza dachte Rossi aber nur kurz an die kommende Saison. In erster Linie hatte er Spaß im Ford Fiesta RS WRC. Er fuhr auch ein direktes Duell gegen Loeb, dem Artisten auf vier Rädern. "Er hat acht WM-Titel in Serie gewonnen. Was kann man sonst noch sagen?", meint der "Doktor". "Für mich ist es eine Ehre gegen ihn zu fahren. Es war eine lustige Art, die Saison zu beenden, die ansonsten ein Desaster war."

In Monza war die Erinnerung an Marco Simoncelli allgegenwärtig. Man sah überall Aufkleber mit der Nummer 58 auf den Autos, es gab Fahnen und Fotos. Der charismatische Italiener nahm im Vorjahr an der Rallye teil und gab damals alles. Im Finale baute er damals einen Unfall, inklusive einem kleinen Feuer.

"Wir haben ihn damals zum Start überredet", sagt Rossi. "Ich erinnere mich, dass mein Vater ihn seine Autos probieren ließ. Er war auch in Autos sehr schnell." Die Master-Show am Sonntag wurde auch Simoncelli gewidmet.

Hinter Loeb und Rossi wurde der dreifache Le-Mans-Sieger Dindo Capello (Citroen DS3 WRC) Dritter. Er verlor aber wertvolle Zeit, nachdem der vor ihm startenden Manuel Villa in einen Reifenstapel gekracht war. MINI-Pilot Dani Sordo wurde hinter Alessandro Perico (Citroen DS3 WRC) Fünfter.

Neben Rossi nahmen noch weitere Motorrad-Piloten an der Monza-Rallye teil. Darunter waren Debütant Andrea Dovizioso und die beiden Moto2-Fahrer Andrea Iannone und Claudio Corti. Der Italiener Max Papis, der gelegentlich in der Nascar-Serie fährt, war ebenfalls zum ersten Mal dabei.

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