RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC/ORM: Jännerrallye 2013

Kein Glück für Saibel/Mayrhofer

Bereits auf der ersten von 18 Sonderprüfungen kam für den Wiener nach einem kapitalen Motorschaden am Mitsubishi Evo X R4 das Aus.

Foto: Daniel Fessl

Während der zweiten Jahreshälfte 2012 hatte sich Mario Saibel mit mehreren Spitzenresultaten in die Herzen der heimischen Rallye-Fans gedriftet. Umso trauriger war der 38-jähriger Wiener, als die diesjährige Jänner-Rallye für ihn schon zu Ende war, noch bevor sie so richtig begonnen hatte.

„Die Jänner-Rallye ist traditionsgemäß die größte fahrerische Herausforderung in Österreich und hat als Lauf zur FIA European Rally Championship nochmals eine enorme Aufwertung erfahren. Wenn dann schon auf der ersten Sonderprüfung der Motor streikt, ist es natürlich extrem bitter“, so der Spitzenfahrer des Teams Ralliart Austria.

Schon die Vorbereitung auf den ersten Saison-Höhepunkt im Mühlviertel war alles andere als optimal verlaufen: Aufgrund des Schneemangels hatte der Mitsubishi-Pilot auf die geplanten Tests verzichten müssen. „Wären wir nur wenige Kilometer gefahren, hätten wir mit Sicherheit den Haarriss im Motorblock entdeckt, der schlussendlich für den kapitalen Motorschaden verantwortlich war“, so Saibel zutiefst enttäuscht. „Beim Motor-Mapping vor dem Start waren noch keine Probleme aufgetreten.“

„Schnee, Regen, Nebel, Eis und dazu die unglaubliche Kulisse von 120.000 Zuschauern – genau deswegen fährt man die Jänner Rallye. Leider war es uns heuer nicht vergönnt, inmitten der europäischen Rallye-Elite mitzufahren. Doch das ist nun abgehakt, ab sofort laufen die Vorbereitungen auf die Rebenland-Rallye.“

Beim zweiten Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft im März wird dann übrigens auch Mario Saibels Ralliart Austria-Teamkollege Jörg Rigger wieder ins Geschehen eingreifen: Der 46-jährige Linzer hatte bei der Jänner-Rallye noch pausiet.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.