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ORM: Rebenland-Rallye

Das Ziel wurde erreicht

Michael Böhm und Katrin Becker holten bei der Rebenland-Rallye Platz zwei in der Division II - oberste Priorität hatte aber die Zielankunft.

Foto: Auto aktuell

Mit einem zweiten Platz in der 2WD-Wertung kommen Michael Böhm und Katrin Becker von der Rebenland-Rallye aus Leutschach zurück. Besiegt lediglich von einem entfesselten Ex-Staatsmeister Achim Mörtl, dem der Niederösterreicher „nur neidlos zu seinem tollen Comeback gratulieren kann“, und dem Copilotin Katrin Becker aber bereits eine Kampfansage für den weiteren Verlauf der Meisterschaft mitgibt. „Wir geben uns deswegen noch nicht geschlagen. Jetzt sind wir erst recht aufgestachelt. Denn vom Speed her waren wir nicht so schlecht unterwegs.“

Der Suzuki-Super-1600-Pilot gibt seiner Beifahrerin recht. In der Renn-Analyse ortet er ein mögliches mentales Problem. „Ich habe mir vielleicht zu Beginn der Rallye zu viel Druck gemacht. Einerseits sind wir seit Weiz im August des Vorjahrs keine Asphalt-Rallye mehr gefahren. Andererseits war eine Zielankunft nach unserem Ausfall bei der heurigen Jännerrallye schon fast verpflichtend. Dadurch war ich wohl nicht frei genug im Kopf. Aber nach zwei, drei Prüfungen ist die Lockerheit wiedergekommen. Dann ist es eigentlich gar nicht so schlecht gelaufen.“

Vor allem am zweiten Wettkampftag hielt sich der Vergleich mit dem Klassensieger durchaus in Grenzen. Böhm: „Wir haben am Samstag eigentlich keinen Fehler gemacht und sind von Prüfung zu Prüfung immer besser ins Fahren gekommen.“

Die Zuversicht für die nächste Aufgabe namens Lavanttal-Rallye sei auf jeden Fall nicht kleiner geworden. „Immerhin finden wir uns bei der Rebenland-Rallye auf dem sechsten Gesamtplatz eines Staatsmeisterschaftslaufs wieder. Das ist wahrlich keine Platzierung, für die man sich genieren muss.“

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