RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: News

"Was Sebastien geschafft hat, ist schon eine Hausnummer"

Sebastien Ogier wurde bei den Autosport-Awards zum Rallyepilot des Jahres gekürt, Rallyewagen des Jahres wurde allerdings der Pikes-Peak-Peugeot und nicht der Polo WRC.

Sebastien Ogier setzt noch einen drauf. Nach dem Titelgewinn in der Debütsaison des Volkswagen-Werksteams in der Rallye-Weltmeisterschaft sicherte sich der Franzose bei den Autosport-Awards am Sonntagabend in London den Titel Rallye-Fahrer des Jahres.

"Ich bin sehr stolz, der Weltmeister zu sein", so Ogier, der von einem Spaziergang auf dem Weg zum Titel nichts wissen will: "Ich musste in diesem Jahr alles geben, um das Ziel meiner Träume zu erreichen. Das hat geklappt. Ich habe es aber nie so betrachtet, dass es jetzt, da Loeb nicht mehr da ist, meine große Chance wäre. So war es einfach nicht." Der angesprochene neunfache WRC-Champion Sebastien Loeb nahm für Citroen in dieser Saison nur an vier Rallyes teil, zwei davon gewann er.

Ogier hingegen sicherte sich mit neun Saisonsiegen den Titel und stellt die Leistung des gesamten Volkswagen-Teams heraus: "Ich finde, es ist sehr beeindruckend, mit dem ersten Auto derart wettbewerbsfähig zu sein. Natürlich haben wir im vergangenen Jahr hart auf dieses Ziel hingearbeitet. Ich muss dem Team gratulieren. Wir hatten im gesamten Jahr nur einen technischen Defekt. Hinzu kam ein einziger Fehler meinerseits. Ich hätte vom ersten Jahr nicht mehr erwarten können."

Neben Ogier, dem Rallye-Fahrer des Jahres, wurde in London auch das Rallye-Auto des Jahres gekürt. Diese Ehre wurde dem Peugeot 208 T16 Pikes Peak zuteil. WRC-Rekordchampion Loeb brannte mit dem spektakulären Boliden eine neue Rekordzeit am Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado in den Asphalt - und das beim ersten Start sowohl für ihn selbst als auch für den eigens dafür aufgebauten 208.

"Was Sebastien geschafft hat, ist schon eine Hausnummer", würdigt Rallye-Legende Ari Vatanen, seines Zeichens Pikes-Peak-Gewinner der Jahre 1998 und 1989, die neue Rekordzeit Loebs. Bei der Wahl zum Rallye-Auto des Jahres ließ der Peugeot 208 T16 Pikes Peak unter anderem das WRC-Titelfahrzeug, den Volkswagen Polo R WRC, hinter sich.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Bericht

Von Thurn und Taxis gewinnt MRC-Wertung

Starke Leistung von Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain auch mit Platz 2 der Gesamtwertung der 3-Städte-Rallye. Pech für den 7-fachen Mitropa Rally Cup Gewinner Hermann Gaßner Sr.

Herbstrallye: Vorschau Alpe Adria Cup

Grande Finale von AARC & AART

Steinbock/Bachmayer können ihren AART-Titel fixieren! Vecerka/Zigler können den AARC-Titel nach Tschechien entführen! Regner/Kellner fix am 3. AARC-Podium, mit einer kleinen Chance auf Platz zwei! Max und Ben Maier wollen auch noch auf das AARC-Podium kommen!

Peter Klein Kolumne

No room available!

Der legendäre ORF-Reporter und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein blickt voller Vorfreude der Herbstrallye entgegen - eine emotionale Rückkehr ins Waldviertel…

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

M-Sport testet den Ford Fiesta Rally2 für die WRC 2027: Neue Aerodynamik, weniger Gewicht und ein angepasster Turborestriktor sollen den Unterschied machen

ARC, Herbstrallye: Vorschau Mayer

"Da muss man einfach dabei sein"

Mit der 29. Auflage der Herbst-Rallye geht am Samstag im Waldviertel die Saison in Österreich zu Ende. Mit dabei auch Daniel Mayer, der sich erst im letzten Moment entschloss, bei diesem Austrian Rallye Challenge Lauf an den Start zu gehen.