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Rallye-WM: News

Roll-Out des i20 WRC

Das Hyundai i20 WRC absolvierte diesen Monat seinen ersten Test in freier Wildbahn, doch bis zum Debüt in der WM bleibt nicht mehr viel Zeit.

Michael Hintermayer
Foto:Hyundai

Nach etlichen Monaten Vorbereitung hat das Hyundai i20 WRC die Hallen der Motorsportabteilung im deutschen Alzenau verlassen und wird nun in der Praxis getestet. Das Auto absolvierte im Mai einen Test über 500 Kilometer auf einem privaten Testgelände. Ziel war die Überprüfung sämtlicher verbauter Systeme und Bauteile. Der Test verlief laut Hyundai ohne größere Probleme. Nun macht man sich auf den langen Weg, das Auto bis zur Rallye-WM 2014 konkurrenzfähig zu machen.

Die Ingenieure konnten erste wichtige Daten sammeln und mehrere Setups in der Praxis testen. Der Schwerpunkt des Tests lag beim 1,6 Liter Turbomotor, sowie dem gesamten Antriebsstrang, der in Folge weiterentwickelt und ausgereift werden soll.

Ein intensives Testprogramm, das die Hyundai-Motorsportmannschaft quer durch Europa führen wird, soll nun folgen, denn bis zur WM 2014 ist nicht mehr viel Zeit. Hyundai-Motorsportchef Michael Nandan meinte: „In der Tat, es waren arbeitsreiche Monate hier bei Hyundai-Motorsport. Nach dem Start unserer Aktivitäten in Alzenau Anfang Januar haben wir viel Entwicklungsarbeit geleistet. Nun können wir die Theorie in der Praxis umsetzen. Ich muss zugeben, es war schon ein emotionaler Moment, die neueste Spezifikation des i20 WRC zum ersten Mal in Action zu sehen. Das Auto, das wir derzeit testen, wurde ursprünglich von unseren Kollegen in Korea am Namyang R & D Center entwickelt. Es wurde danach in Alzenau fertiggestellt , von einem neuen Team das Tag für Tag weiter zusammenwächst.“

„Die Ergebnisse des ersten Tests sind für mich sehr positiv. Ich denke, wir können nun von einer guten Basis ausgehen um weiter am Auto zu arbeiten. Dies ist von entscheidender Bedeutung angesichts des engen Zeitplans. Wir haben jetzt eine Menge nützlicher Feedbacks für die nächsten Schritte unserer Vorbereitung bekommen. Das Team leistet perfekte Arbeit, von den Ingenieuren in Namyang, bis hin zum Team in Alzenau. Ich muss sagen, ich bin sehr stolz auf alle, die an diesem Projekt mitarbeiten. Wir haben allerdings noch eine Menge Arbeit vor uns, aber ich bin mir sicher, dass mit dem Engagement, das jeder einzelne Mitarbeiter bis jetzt zeigte, der eng gesteckte Zeitplan positiv über die Bühne gebracht werden kann.“

„Wir haben einen sehr arbeitsintensiven Zeitplan für den Rest des Jahres 2013, der uns zu verschiedenen Orten in ganz Europa führen wird, um den i20-WRC unter unterschiedlichsten Bedingungen und auf verschiedenen Terrains zu testen, die uns in der Rallye-Weltmeisterschaft 2014 erwarten. Wir werden nicht verraten wo diese Tests stattfinden werden, aber wir werden sicherstellen, dass jeder einzelne Bauteil bis an seine Grenzen belastet und getestet wird. Es wird nichts dem Zufall überlassen.“

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