RALLYE

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ORM: Schneebergland-Rallye

Die Stimmen der Piloten

Was die Spitzenpiloten der Division I und der 2WD vor dem Mittagsservice zu sagen hatten – die Stimmen aus dem Regrouping.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Baumschlager: „Es war ein sehr schwieriger Vormittag, weil wir auf Asphalt einfach das altbekannte Problem hatten: Wenn es irgendwo bergauf geht, sind wir einfach nicht dabei. Wir haben unsere Haut so teuer wie möglich verkauft – doch Beppo hat wieder gewaltige Zeiten fahren können. Man sieht das auch immer wieder am Abstand zu allen anderen – aber okay, es ist so und wir sind froh, dass wir jetzt auf den Schotter kommen. Das sollte uns und unserem Auto liegen.“

Harrach: „Auf SP 3 habe ich die Kupplung abgebrannt, das ist ganz klar mein Fehler gewesen. Und bevor ich sie ganz vernichte, musste ich bei den Starts losfahren, da bleibt dir nichts anderes übrig. Und dann bin ich noch einmal zu früh losgefahren – weil die Kupplung nicht mehr einwandfrei schließt. Ohne die Frühstarts wären wir 35 oder 40 Sekunden vorne, jetzt sind wir halt hinten – und am Schotter geht nichts mehr.“

Grössing: „Wie es bei einer Heimrallye so ist: Alle verdeckten und versteckten Fouls haben sich bemerkbar gemacht: Auf SP 5 ist ein Unibal-Gelenk gebrochen – bis zu diesem Zeitpunkt waren wir fünf Sekunden am Mundl dran, das war okay. Auf SP 6 haben wir irgendwo einen Stein erwischt und mussten den gesamten Asphalt auf der Felge fahren, da haben wir fast eine volle Minute verloren. Somit bleibt uns wieder einmal Platz drei erhalten – wobei man sagen muss: Wir wären ohnehin nicht vor dem Raimund. Jetzt freue ich mich auf den Nachmittag – die Schotterprüfungen sind ja der wahre Grund, warum wir hier Rallye fahren.“

Rosenberger: „Wir hatten einen relativ problemlosen Vormittag, wir hatten aber zwei schleichende Plattfüße, die aber zum Glück nicht zu viel Zeit gekostet haben. Wir wollten nur die Asphaltprüfungen überstehen, um auf den Schotter zu kommen. Das haben wir geschafft, somit freuen wir uns auf den Nachmittag. Mit Platz vier sind wir zufrieden, mit den Zeitrückständen nicht so ganz. Gerwald einzuholen wir schwierig – aber wir werden uns noch mehr bemühen als am Vormittag.“

Böhm: „Ich bin ein bisschen überrascht, dass unser Vorsprung auf Peter Ebner so groß ist, wir haben gar nicht großartig attackiert, fahren recht locker. Das Auto läuft perfekt, da möchte ich mich bei Zellhofer Motorsport dafür bedanken.“

Rempelsberger: „In der Früh hatten wir Zündaussetzer – doch jetzt passt es wieder. Am Nachmittag, die Schotterprüfungen, das ist unsere Materie, da freuen wir uns jetzt darauf.“

Ebner: „Wir waren guter Dinge, haben aber schon von der ersten Prüfung an Zeit verloren – da war das Fahrwerk zu weich, da haben wir etwas umgestellt, dann wurde es besser. Aber wir können trotzdem nicht so schnell fahren, wie ich das möchte, weil wir einfach zu wenig Grip haben. Am Nachmittag müsste Michael Böhm auf dem Schotter noch besser sein, eigentlich wollten wir am Vormittag unsere Chancen nützen. Aber schauen wir mal.“

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