RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Die Stimmen der Top-Piloten nach SP1

Hermann Neubauer gelang auf der ersten SP der Weiz-Rallye eine kleine Sensation. Er fuhr Bestzeit vor Raimund Baumschlager.

Michael Hintermayer & Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Die Sensation ist perfekt. Bei seinem ersten S2000-Einsatz konnte Hermann Neubauer gleich mit einer Bestzeit aufhorchen lassen. Zwar betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Raimund Baumschlager nur 0,1 Sekunden, doch dass Neubauer bei seiner Premiere im Peugeot 207 gleich auf solch einem Niveau mitfahren kann, hatten viele nicht für möglich gehalten. Eine kleine Kuriosität am Rande: Das Auto von Armin Kremer machte sich im Regrouping selbständig und rollte einen Hügel hinab, doch die aufmerksamen Marshalls der Weiz-Rallye konnten die Geisterfahrt des Fiesta RRC schnell wieder beenden.

Die Stimmen der Top-Piloten nach der ersten Sonderprüfung:

Kremer: „Wir haben auf die falschen Reifen gesetzt, weil wir mit Regen gerechnet hatten. Wir sind nur hier um alles für die Deutschland-Rallye auszutesten.“

Saibel: „Wir hatten zu harte Reifen am Auto, doch es passt alles. Natürlich würde ich auch den halben Rückstand nehmen.“

Ebner: „Natürlich macht es Spaß vorne zu sein. Ich bin im Nachteil, da ich hier zum ersten Mal am Start bin und es sind noch 13 Sonderprüfungen zu fahren.“

Glachs: „Es ist schwierig, wir sind mit gebrauchten Reifen unterwegs. Dadurch hatten wir auch zwei Dreher. Ich bin nur hier um zu lernen, das Ziel ist durchkommen.“

Neubauer: „Die Zeit ist natürlich okay, ich habe aber gekämpft. Es geht natürlich auch noch schneller, aber ich denke nicht, dass ich mit dem Raimund die ganze Rallye mithalten kann. Ich werde sicherlich nicht 120 Prozent geben, ich will auf der Straße bleiben.“

Danzinger: „Es lief nicht gut, das Auto war 1500 Umdrehungen zu früh im Begrenzer. Wir hatten auch dauernd massives Untersteuern.“

Puchleitner: „ Wir waren überraschend schnell, doch auch ziemlich am Limit und hatten ein paar Rutscher. Wir werden es ab jetzt gemütlicher angehen.“

Baumschlager: „Alles ist gut, nur die Reifen waren zu hart. Ich möchte Hermann Neubauer gratulieren. Er hat hier wirklich gute Arbeit geleistet.“

Haingartner: „Es hat gepasst, aber es war extrem rutschig. Das Wetter wird entscheidend sein.“

Böhm: „Es war rutschig, fast wie auf Eis. Wir hatten Probleme mit der Intercom.“

Grössing: „Das ist meine Abschiedsrallye für Fritz Poiss, deshalb wird man von mir nur wenige Statements hören. Ich fahre im stillen Gedenken an meinen Freund.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

Weitere Artikel:

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Pröglhöf

Luca Pröglhöf triumphiert im Triestingtal

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Luca Pröglhöf den Klassensieg bei der Triestingtal-Rallye – und erfüllte damit den klaren Auftrag seines Teamchefs Luca Waldherr.

Bergrallye-Cup: Saisonvorschau

Junge Generation entdeckt die Bergrallye neu

Der steirische Bergrallye-Cup ist aus der heimischen Motorsport-Szene nicht wegzudenken. Seit weit über 40 Jahren werden die kurzen Bergrennstrecken in Angriff genommen und das Interesse reißt nicht ab...