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ORM: Rallye Weiz

Diesmal „schwitzte“ das Steuergerät

Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller erlebten eine Weiz-Rallye mit allen Höhen und Tiefen, trotzdem schaffte man die Zielankunft.

Foto: Christa Feichtner

Eigentlich war alles so wie immer, und gleichzeitig auch wieder nicht. Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller waren auf sichere Punkte programmiert, die sie auch holten. Jedoch: Im Duell gegen die Dauerkonkurrenten Robert Surtmann/Christina Tschopp mussten sie zurückstecken. Und das natürlich völlig unfreiwillig.

Dabei hatte alles sehr vielversprechend begonnen: Auf der ersten Prüfung platzierte sich Herbert Weingartner als Drittschnellster seiner Kategorie, nur Sekundenbruchteile hinter Robert Surtmann im deutlich moderneren und stärkeren Mitsubishi Lancer Evo VI. Der geriet überdies kurz darauf in massive Schwierigkeiten und fiel mehrere Minuten zurück. Dies ermöglichte es Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller, den zweiten Platz in der Division P2 zu übernehmen. Sie schafften es sogar, einige Male schneller zu sein als die von Beginn bis zum Schluss in Führung gelegenen Harald Schloffer/Hannes Rossegger mit ihrem Mazda 323 GT-R. Insoweit verlief die erste Tagesetappe äußerst zufriedenstellend. Aber es war ja noch eine zweite Etappe zu absolvieren, und da ging’s los…

Zunächst einmal lief auch da noch alles ziemlich glatt, aber ab der elften Sonderprüfung passierte etwas, was die Toyota-Besetzung ordentlich zurückwarf: Das elektronische Steuergerät schaltete im Schlussteil der Prüfung in ein Notprogramm, sodass sich der Motor nur noch bis knapp unter 4000 Touren drehen ließ. Im Service jedoch lief das Triebwerk wieder in seiner normalen Form, sodass die Analyse des Problems vor Ort erschwert wurde. Es wird angenommen, dass das Steuergerät zu heiß geworden war. Wie auch immer: Dieses Spiel wiederholte sich auch auf den weiteren Prüfungen, während Robert Surtmann unaufhaltsam heranstürmte. Ab der 15. und vorletzten Prüfung hießen die Zweitplatzierten der Division P2 Robert Surtmann und Christina Tschopp. Für Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller war da leider nichts mehr zu machen – sie mussten sich mit dem dritten Platz in ihrer Kategorie begnügen.

Dennoch: Auch dieses Ergebnis ist hoch einzuschätzen, wegen des Punktegewinnes, und so bleibt auch für den weiteren Saisonverlauf noch alles offen. Ein Erfolg, für den das gesamte Team verantwortlich ist, das wie gehabt mit viel Fleiß und Professionalität bei der Sache war.

Ein großes Kompliment hat Herbert Weingartner auch für das Veranstalterteam der Rallye Weiz übrig, die für ihn nicht nur neu war, sondern auch sehr gut gelungen. Ein Wiedersehen mit ihm und Alexandra Auer-Kaller gibt es bei der Rallye Liezen am 6. und 7. September 2014. Bis dahin sollte auch die Steuerungselektronik des Toyota Celica wieder „fit“ gemacht worden sein.

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