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ORM: Rallye Weiz

Viertes Podium in Serie

Mit seinem dritten Platz bei der Rallye Weiz befindet sich der Wiener Mario Saibel am direkten Weg zum Vizemeister-Titel.

Foto: Robert May

Mission erfüllt: Genau ein Jahr nach seiner Premiere im Skoda Fabia S2000 vom Team BRR eroberte Mario Saibel bei der diesjährige Rallye Weiz mit Rang drei erneut einen Podestplatz und liegt damit bei noch zwei verbleibenden Meisterschaftsläufen mit komfortablem Punktevorsprung auf die Konkurrenz auf Rang zwei der Tabelle.

„Wir sind am Freitag mit gutem Speed in die Rallye gestartet, nachdem ich beim Test am Mittwoch das Auto noch etwas nach meinen Bedürfnissen umgebaut habe“, so ein zufriedener Mario Saibel. „In der Folge habe ich wenig riskiert, konnte das Tempo aber dennoch recht hoch halten. Am Samstag lief es dann sogar noch besser, worauf ich vor der letzten Powerstage in Thannhausen entschloss, trotz des nahenden Gewitters zu riskieren und auf Slicks rauszugehen. Raimund war zu diesem Zeitpunkt nur 8 Sekunden vor mir, hätte das Wetter nur noch 10 Minuten länger ausgehalten, wäre das nochmal sehr interessant geworden , doch so bin ich mit Rang drei auch absolut zufrieden.“

Vor dem großen Finale, das neben dem großen Drama rund um den bis dahin führenden Hermann Neubauer auch die Krönung von „König“ Raimund Baumschlager brachte, lagen Saibel/Maryhofer mit viel Luft nach hinten auf Rang drei. Wäre der Reifen-Poker gut gegangen, hätte Saibel als einziger Pilot auf Slicks leichtes Spiel mit der Konkurrenz gehabt, die geschlossen auf Regenreifen auf die letzten der insgesamt 202,20 Sonderprüfungs-Kilometer gingen. So aber waren diesmal keine Powerstage-Punkte zu holen.

„Die gesamte Rallye, jede einzelne Sonderprüfung hat wieder einmal extrem viel Spaß gemacht, die Rallye Weiz ist für mich momentan die schönste Rallye Österreich“, war Mario Saibel im Ziel mit sich und der Welt im Einklang. „An dieser Stelle möchte ich natürlich Raimund zu seinem 12. Staatsmeisterschafts-Titel gratulieren. Er hat wieder einmal gezeigt, dass er wie kein anderer mit sehr wenig Risiko extrem schnell Autofahren kann. Für mich heißt es bei der kommenden Liezen Rallye nun, den Vizemeister-Titel fix zu machen.“

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