RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: News

Eisiges Rallyespektakel

Walter Mayer konnte bei der Arctic-Rallye den 20. Klassenrang belegen - in der Gesamtwertung kam der Gießhübler auf Platz 49 ins Ziel.

Foto: Daniel Fessl

Erschöpft, aber mit einem Lächeln im Gesicht fuhr Walter Mayer über die Zielrampe. Der Gießhübler belegte mit seinem Co-Piloten Benedikt Hofmann auf dem Peugeot 207 S2000 bei der Arctic Lapland Rally in Finnland Rang 20 der Klasse SM1 (21 Piloten dieser Klasse schafften es ins Ziel) sowie Gesamtrang 49 - in seiner Klasse wurde er damit drittbester Nicht-Skandinavier (hinter dem französischen Subaru-Piloten Jean-Michel Raoux und dem Russen Radik Shaymiev auf einem Peugeot 207 Sport) . Der Klassen- und auch Gesamtsieg ging an seine Printsport-Teamkollegen Janne und Markku Tuohino auf einem Ford Fiesta R5.

Es war aber nicht seine bisher beste Platzierung beim dritten Antreten, die Mayer so freute: „Alleine wenn du es schaffst, hier ins Ziel zu kommen, ist das schon ein großes Erfolgserlebnis. Denn die Bedingungen waren sehr, sehr schwierig. Vor allem am Freitag war die Sicht katastrophal. Ich bin im starken Nebel oft im Blindflug unterwegs gewesen. Das war unglaublich gefährlich. Deshalb habe auch bei weitem nicht alles riskiert, wollte keinen Abflug provozieren. Und den hast du hier bei den vielen Kuppen schneller, als dir lieb ist.“Mayers Aussage bestätigt auch die Tatsache, dass es bei der heurigen „Arctic“ über 40 Ausfälle, darunter teils brutale Überschläge gab.

Die Rallye brachte natürlich auch für Mayer einige Aufreger: Einige Male war er neben der Strecke (so gab es auf der letzten, 49 Kilometer langen Sonderprüfung bei hoher Geschwindigkeit einen Dreher, der bald das Aus bedeutet hätte), dazu wurde einmal der Motor aufgrund des hohen Temperatur-Unterschiedes zu heiß.

Walter Mayer: „Alles in allem bin ich aber zufrieden. Schließlich war es ja auch meine erste Rallye mit dem Peugeot. Schade, dass ich als S2000-Pilot heuer nicht bei den Old mens gewertet wurde. Denn da hätte ich, wie schon bei meinen ersten beiden Auftritten hier in Finnland, klar gewonnen.“

Der vorliegende Bericht entstammt einer Presseaussendung - der Bericht wurde nach Durchsicht der Ergebnisse von der Redaktion korrigiert.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison