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ERC: Akropolis-Rallye

Nach Tag 1: Athanassoulas geht in Führung

Mit einer Fabelzeit auf SP2 holt sich der Lokalmatador Lambros Athanassoulas in der Nachtsonderprüfung die Führung der Akropolis-Rallye.

Fabian Bonora
Foto: Kajetanowicz

Lokalmatador Lambros Athanassoulas schafft die Sensation und knöpft Kajetanowicz die Führung ab. Bei kälteren aber deutlich besseren Bedingungen brillierte Athanassoulas und fuhr von Platz vier zur Tabellenspitze.

Der Grieche war mit einer Zeit von 18:22,7 Minuten in seinem Skoda Fabia R5 34,5 Sekunden schneller als der Pole und setzt sich somit mit 9,6 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Im Ziel gab sich der Skoda-Pilot noch bescheiden: „Warten wir noch auf 'Big Guns', ich glaube nicht, dass wir die schnellsten waren, aber ich habe ein besseres Gefühl, als am Vormittag.“

Kajetanowicz führte im Service größere Setup-Änderungen durch. Weichere Federn hätten bei den matschigen Bedingungen mehr Grip verschaffen sollen, dies ging auch auf doch der Ford-Pilot verlor einiges an Boden und fuhr nur die viertschnellste Zeit. Im Ziel gibt sich der Pole trotzdem zufrieden: „Mein Auto ist jetzt viel weicher, der Grip ist auch besser. Aber es war die falsch Entscheidung und ich war vorsichtig. Ich bin froh und warte auf morgen.“

Craig Breen kam mit einer beschädigten Beleuchtungsanlage ins Ziel. Ein Zusatzscheinwerfer hatte sich gelöst und muss den Iren doch ziemlich abgelenkt haben: „Ich hatte andere Sache um die ich mich auf der Sonderprüfung kümmern müsste. Wir mussten vor der Prüfung einiges am Auto arbeiten.“ Welche Arbeiten durchgeführt wurden, wollte der Peugeot-Pilot, der sich noch im Titelkampf befindet, nicht verraten. Er fuhr die zweitschnellste Zeit ex aequo mit Alexey Lukyanuk und hat 14,7 Sekunden Rückstand auf den Führenden.

Der Weißrusse bekam eine zehn Sekunden Zeitstrafe für die Verspätung in SP1 und liegt im Moment auf Rang drei. „Die Strecke ist jetzt viel besser. Wir verlieren aber immer noch zu viel auf den Bergauf-Passagen. Aber ich bin zufrieden, wir haben sehr viel Spaß!“ so Lukyanuk im Ziel. Er hat 32,3 Sekunden Rückstand.

Morgen wartet ein anstrengender Tag auf die ERC-Piloten: 134,83 Sonderprüfungs-Kilometer aufgeteilt auf sieben Etappen. Die erste Etappe (SP3) startet um 6:58 Uhr MEZ.

Gesamtwertung nach 2 von 9 Sonderprüfungen (Top 10):
01. Lambros Athanassoulas (Skoda) - 38:12,9 Minuten
02. Kajetan Kajetanowicz (Ford) +9,6 Sekunden
03. Craig Breen (Peugeot) +14,7
04. Aleksej Lukjanuk (Ford) +32,3
05. Jaromir Tarabus (Skoda) +1:16,0 Minuten
06. Raul Jeets (Ford) +1:20,3
07. David Botka (Mitsubishi) +1:42,4
08. Dominykas Butvilas (Subaru) +2:33,8
09. Petros Panteli (Mitsubishi) +4:12,5
10. Antonin Tlustak (Skoda) +4:18,0

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