RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Akropolis-Rallye

Kajetanowicz mit perfekter Eröffnung

ERC-Tabellenführer Kajetan Kajetanowicz fuhr auf der Qualifying-Prüfung der Akropolis-Rallye die schnellste Zeit vor Lukyanuk und Breen.

Fabian Bonora

Auf der 3,1 Kilometer langen Qualifying-Prüfung war 'Katjo', nach der Bestzeit im Freien Training, wieder der schnellste Pilot. Gemeinsam mit Co-Pilot Jarek Baran im Ford Fiesta R5 fuhren die Spitzenreiter der Meisterschaft eine 2:16.002 Minuten.

„Die Strecke ist weicher als ich erwartet habe. Das ist die gleiche Prüfung wie bei der WRC 2013 und das ist eine beeindruckende Sonderprüfung!“, so der Pole nach dem Qualy.

EM-Dritter Alexey Lukyanuk platzierte sich hinter Kajetanowicz mit nur 0,4 Sekunden Rückstand. Der Russian Performance Motorsports-Pilot war schnellster im zweiten Freien Training. Craig Breen beschreibt seine Qualifying-Zeit als „durchschnittlich“, der Peugeot-Pilot und Hauptverfolger von Katjo war drittschnellster.

Dominykas Butvillas war in seinem Subaru WRX STI schnellster ERC2-Pilot und liegt insgesamt auf Rang zehn.

Update Startreihenfolge:
Mit seinem Sieg im Qualifying entschied sich Kajetanowicz natürlich so weit hinten wie möglich zu starten und sicherte sich die zwölfte Startposition. „Auf den heutigen Prüfungen muss die Straße noch gereinigt werden, das ist hier sehr wichtig. Auch liegen viele Steine herum und es ist sehr schwer allen auszuweichen.“, so der Pole nach der Entscheidung.

Alexander Lukyanuk suchte sich den Startplatz hinter Katjo aus und geht morgen als 13. auf die Strecke. Anschließend nahmen alle anderen Fahrer nach dem Qualifying-Ergebnis den spätestmöglichen Startplatz.

Der Ungare David Botka wird in seinem Mitsubishi Evo IX als Erster über die Rampe in Athen fahren und die Akropolis-Rallye eröffnen, er hätte allerdings theoretisch als Zweiter starten dürfen. Die Crews befinden sich im Moment auf dem Weg Richtung Athen.

Die Akropolis-Rallye startet um 14:00 unserer Zeit mit dem Ceremonial-Start in Athen, danach folgen am Samstag noch zwei Prüfungen mit insgesamt 67,74 größtenteils auf Schotter zu fahrenden Kilometern. Die Eröffnungsprüfung ist zugleich die längste SP der gesamten Rallye mit einer Länge von 43,41 Kilometern und beginnt um 15:28 Uhr. Die zweite Sonderprüfung wird dann eine Nachtsonderprüfung mit einem Startintervall von drei Minuten.

Das große Augenmerk des gesamten Tross liegt jedoch auf dem Sonntag der Rallye. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent sind für Sonntagmorgen schwere Gewitterstürme angekündigt und könnten somit eine weitere Herausforderung für die Piloten darstellen.

Akropolis Rally Qualifying:
1. Kajetan Kajetanowicz (POL)/Jarek Baran (POL) Ford Fiesta R5….2m16.002s
2. Alexey Lukyanuk (BLR)/Alexey Arnautov (BLR) Ford Fiesta R5….+0.402s
3. Craig Breen (IRL)/Scott Martin (GBR) Peugeot 208 T16….+1.546s
4. Lambros Athanassoulas (GRE)/Nikolaos Zakcheos (GRE) ŠKODA Fabia R5….5.157s
5. Charles Martin (FRA)/Thierry Salva (FRA) Peugeot 208 T16….+5.962s
6. Jaromír Tarabus (CZE)/Daniel Trunkát (CZE) ŠKODA Fabia S2000….+6.179s
7. Raul Jeets (EST)/Andrus Toom (EST) Ford Fiesta R5….+6.567s
8. Bruno Magalhães (PRT)/Hugo Magalhães (PRT) Peugeot 208 T16….+7.775s
9. Robert Consani (FRA)/Maxime Vilmot (FRA) Citroën DS3 R5….+7.866s
10. Dominykas Butvilas (LIT)/Kamil Heller (POL) Subaru Impreza WRX STI….+8.809s
11. Antonín Tlus?ák (CZE)/Ladislav Ku?era (CZE) ŠKODA Fabia S2000….+8.904s
12. Dávid Botka (HUN)/Péter Mihalik (HUN) Mitsubishi Lancer Evolution IX….+10.279s
13. Labros Kirkos (GRE)/Giorgos Polyzois (GRE) Mitsubishi Lancer Evolution IX….No time set

Akropolis-Rally Startreihenfolge:
1. Dávid Botka (HUN)/Péter Mihalik (HUN) Mitsubishi Lancer Evolution IX
2. Labros Kirkos (GRE)/Giorgos Polyzois (GRE) Mitsubishi Lancer Evolution IX
3. Antonín Tlus?ák (CZE)/Ladislav Ku?era (CZE) ŠKODA Fabia S2000
4. Dominykas Butvilas (LIT)/Kamil Heller (POL) Subaru Impreza WRX STI
5. Robert Consani (FRA)/Maxime Vilmot (FRA) Citroën DS3 R5
6. Bruno Magalhães (PRT)/Hugo Magalhães (PRT) Peugeot 208 T16
7. Raul Jeets (EST)/Andrus Toom (EST) Ford Fiesta R5
8. Jaromír Tarabus (CZE)/Daniel Trunkát (CZE) ŠKODA Fabia S2000
9. Charles Martin (FRA)/Thierry Salva (FRA) Peugeot 208 T16
10. Lambros Athanassoulas (GRE)/Nikolaos Zakcheos (GRE) ŠKODA Fabia R5
11. Craig Breen (IRL)/Scott Martin (GBR) Peugeot 208 T16
12. Kajetan Kajetanowicz (POL)/Jarek Baran (POL) Ford Fiesta R5
13. Alexey Lukyanuk (BLR)/Alexey Arnautov (BLR) Ford Fiesta R5

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Akropolis-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

Alpenfahrt Revival 2026: 1. Vorschau

Starterfeld nimmt langsam Formen an

Bis jetzt haben bereits 24 Mannschaften ihre Nennung abgegeben - Super-Star wird Rallye Ex-Weltmeister Stig Blomqvist mit Arne Hertz sein

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Local Heroes

Rallye-Klassiker ist wieder Quotenhit

Bei der heurigen Lavanttal-Rallye am 10. und 11. April wollen auch 39 Teilnehmer mit Kärntner Wurzeln die Fans rund um Wolfsberg begeistern

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer