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Breen: "Sieg bedeutet mir sehr viel"

Mit dem Triumph beim Circuit of Ireland erfüllte sich Craig Breen einen Kindheitstraum; der Peugeot-Pilot übernahm auch die EM-Führung.

Peugeot-Pilot Craig Breen hat es geschafft und sich seinen großen Traum erfüllt. Zum ersten Mal gewann der 25jährige die Rallye "Circuit of Ireland". Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm Breen auch die Führung in der Europameisterschaft. Über zwei Tage lieferte sich der Ire ein enges Duell mit Landsmann Robert Barrable, bis dieser durch Unfall ausschied.

Aber auch Breen hatte zu kämpfen, denn die Technik des Peugeot 208 T16 R5, vor allem in den Bereichen Abblasventil und Differenziale, bereitete den Mechanikern einmal mehr Mühe. Außerdem sorgte auch der Fahrer selbst durch einen Dreher kurz vor dem Ziel für Aufregung, sodass der Pole Kajetan Kajetanowicz ihm noch gefährlich nahe rücken konnte. Der neue EM-Leader im Siegerinterview:

Craig, zwei Siege in Serie. Deine Heimrallye zu gewinnen, muss etwas ganz Besonderes sein, oder?

Breen: "Ich habe den Sieg in Lettland ganz vergessen, denn ich habe mich 25 Jahre darauf konzentriert, den Circuit zu gewinnen. Ich wollte hier unbedingt gewinnen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Jetzt die Trophäe in Händen zu halten und all die Namen der vergangenen Sieger zu sehen, ist unglaublich. Für andere Leute ist es vielleicht nur eine weitere Rallye, aber für mich bedeutet das sehr viel."

Frage: "Der Sieg war aber nicht einfach. Kannst du uns erklären, was mit deinem Auto los war und warum du dich in der vorletzten Prüfung gedreht hast?

Breen: "Wir hatten kleinere Probleme mit dem Turbo. Das hat uns am Donnerstag im Qualifying und den ganzen Freitag beeinträchtigt. Erst beim Mittagsservice am Samstag konnten wir das Problem lösen. Die Mechaniker haben es lösen können, weil sie praktisch alles getauscht haben. Für die letzten drei Prüfungen war es dann in Ordnung. Deshalb konnte ich angreifen. In der vorletzten Prüfung in Banbridge war kurz nach dem Start eine schnelle Linkskurve und eine Kompression. Beim ersten Mal blieb ich auf der Straße, aber beim zweiten Mal war ich etwas zu schnell und habe mich gedreht. Glücklicherweise haben wir uns nicht den Kühler beschädigt. In der letzten Prüfung habe ich mich verbremst und dann starb mir der Motor zweimal ab. Scott [Martin, sein Co-Pilot; Anm.] hat mir gesagt, dass ich den Glauben nicht verlieren darf. Das werde ich nie vergessen."

Abgesehen von den technischen Problemen war Robert Barrable ein großer Gegner. Wie eng war das Duell bis zu seinem Unfall?

Breen: "Es war großartig, denn er war sehr schnell. Am Freitag hatten wir die technischen Probleme, und ich musste viel riskieren, um vorne zu bleiben. Es war kein großes Problem, aber an manchen Stellen musste ich das Auto 'überfahren'. Er hat mir Zeit abgenommen, aber die Pace war sehr hoch. Robert war sehr, sehr gut unterwegs, wenn man bedenkt, dass er seit einigen Monaten nicht gefahren ist. Er war sehr schnell als er abgeflogen ist, aber das Tempo war auch sehr hoch."

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