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Debüt des neuen Hyundai vertagt

Hyundai-Teammanager Alain Penasse ist sich sicher: „Nach dem Debüt schlägt man Volkswagen.“ Auf das überarbeitete WRC wird man noch warten müssen.

Bei Hyundai hat man sich vorgenommen, Volkswagen an der Spitze der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) abzulösen, sobald das neue Auto im Wettbewerb eingesetzt wird. Der koreanische Automobilhersteller, dessen WRC-Team in Deutschland stationiert ist, könnte die neue Generation des i20 WRC erstmals bei der Deutschland-Rallye an den Start bringen. Die Deutschland-Rallye ist jene Rallye, bei der Hyundai im vergangenen Jahr den ersten WRC-Sieg eingefahren hat.

Laut Hyundai-Teammanager Alain Penasse geht man davon aus, Volkswagen sofort nach dem Debüt des neuen Autos zu schlagen - und man will das Auto erst dann bringen, wenn es ausgereift ist: "Mit Einführung des neuen Autos wollen wir unsere Gegner hinter uns lassen. Vielleicht sollten wir besser sagen, unseren Gegner, denn vor Citroen und Ford liegen wir ja schon mit unserem aktuellen Auto."

"Von unserem Tempo in Mexiko waren wir etwas überrascht", gesteht Penasse, um anzufügen: "Von Thierry (Neuville; Anm. d. Red.) waren wir nicht überrascht. Wir wissen, dass er ein großer Kämpfer ist. Wie gut wir es mit den Teams aufnehmen konnten, die bereits ihr neues Auto einsetzen, war dann aber doch eine Überraschung. Anstatt gegenüber diesen Teams ins Hintertreffen zu geraten, sind wir ihnen näher gekommen."

Bezüglich des Zeitpunkts für das Debüt des neuen i20 WRC will sich der Hyundai-Teammanager noch nicht festlegen, stellt aber klar: "Solange es kein Polo-Bezwinger ist, ergibt es keinen Sinn, das Auto einzusetzen." Bevor man in die Phase des Feintunings am neuen i20 WRC einsteigt, wird man dem Vernehmen nach erst Vergleichstests mit dem aktuellen i20 WRC fahren.

Was das aktuelle Auto betrifft, so wird dieses bei der anstehenden Rallye Argentinien mit neuen Teilen ausgestattet sein. Neuville und Teamkollege Dani Sordo werden dort erstmals in den Genuss einer Wippenschaltung am Lenkrad kommen. "Wir arbeiten weiterhin an diesem Auto", bestätigt Penasse und begründet: "Jeder Fortschritt, den wir mit diesem Auto erreichen, kann auf das neue Auto übertragen werden. So gesehen ist es dann auch für das neue Auto ein Fortschritt."

"Für Argentinien werden wir in verschiedenen Bereichen des Autos ein paar Joker ziehen. Damit sollten wir näher an der Spitze dran sein", blickt Penasse auf den anstehenden vierten WRC-Saisonlauf voraus und gesteht, dass die vierwöchige Pause zwischen der Mexiko-Rallye und der Argentinien- Rallye Hyundai entgegenkommt: "So können wir einmal durchatmen. Die ersten drei Rallyes der Saison sind gleichzeitig die drei kompliziertesten. Es ist daher immer ein hektischer Auftakt."

"Jetzt stehen einige Schotterrallyes auf dem Programm, die wir mit neuen Teilen in Angriff nehmen werden. Bei den schnellen Rallyes in Polen und Finnland sollten wir nicht so schlecht aussehen, denn dort waren wir schon im vergangenen Jahr mit dem alten Auto konkurrenzfähig", bemerkt der Hyundai-Teammanager.

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