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ORM: Rebenland-Rallye

Haarscharf am Podium vorbei

Mit einer starken Leistung bei der Rebenland-Rallye meldet sich Mario Saibel in der Österreichischen Staatsmeisterschaft zurück.

Foto: Mayrhofer

Der 40-jährige Wiener und seine Copilotin Ursula Mayrhofer belegten beim zweiten Saisonlauf in der Südoststeiermark Rang vier – und wenige Sekunden hinter ihrem Skoda-Teamkollegen Fabian Kreim. Trotz des knapp verpassen Podiums war der Vize-Staatsmeister des Vorjahres mit dem Ergebnis zufrieden – schließlich war es der erste Renneinsatz nach einer knapp sechsmonatigen Wettkampfpause.

Mario Saibel ist zurück in der Rallye-Staatsmeisterschaft: Der Pilot des Skoda Fabia S2000 des Teams vom Team BRR knüpfte bei seinem ersten Einsatz der laufenden Saison praktisch nahtlos an die starken Leistungen des Vorjahres an, die ihm und seiner Langzeit-Copilotin Ursula Mayrhofer den Vize-Staatsmeistertitel und damit den bis dato größten Karriere-Erfolg gebracht hatten. Nach insgesamt 157 Asphalt-Kilometern, aufgeteilt auf 14 Sonderprüfungen rund um Leutschach, belegte das Duo Saibel/Mayrhofer in der Gesamtwertung Rang vier. Auf der achten Sonderprüfung „Poharingberg“ reichte es außerdem zur ersten Bestzeit des Jahres.

„Natürlich ist es schade, dass sich das Podium beim Comeback so knapp nicht ausgegangen ist“, gab Saibel nach dem Zieleinlauf zu. „Andererseits bin ich im Vorjahr bei fünf Einsätzen fünf Mal auf dem Stockerl gestanden, dieses Mal waren die paar entscheidenden Sekunden einmal nicht auf meiner Seite.“ Dabei hatte es lange Zeit nach Rang drei ausgesehen – bis Teamkollege Fabian Kreim in der Endphase der Rallye einen Turbo zündete und den Routinier aus Wien schließlich noch um vier Sekunden vom Stockerl verdrängte.

„Gratulation an Fabian, er ist vor allem am Samstag Nachmittag sehr gut gefahren, während wir ein paar Probleme mit der richtigen Reifenwahl hatten. Die paar entscheidenden Sekunden haben wir allerdings schon bei einem kleinen Ausrutscher am Freitag verloren – so gesehen geht das Ergebnis auf meine Kappe. Trotzdem: Vor allem in Sachen Reifenstrategie haben wir bei dieser Rallye sehr viel dazugelernt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass wir schon im Lavanttal spürbar konkurrenzfähiger sein werden.“

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