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ERC: Akropolis-Rallye

Probleme für Lukjanuk - Sirmacis führt

Problematischer Vormittag für Alexey Lukjanuk - Sirmacis fährt dem Sieg bei der Akropolis-Rallye entgegen. Kajetanowicz schnellster Pilot am Vormittag.

Fabian Bonora
Foto: FIA ERC

Ralfs Sirmacis fährt bei seinem R5-Debüt in der Rallye-EM dem Sieg bei der Akropolis-Rallye entgegen. Mit konstanten Top-Zeiten fuhr sich der 21-järige ERC-Junior-Aufsteiger einen Vorsprung von über einer Minute auf den Griechen Athanassoulas heraus.

Auf einer ereignisreichen SP7 begann das Übel für Alexey Lukjanuk. Hatte der Fiesta-R5-Pilot gestern noch durch die Rücknahme einer Strafe die Führung erobert, verlor er heute wegen eines Fehlers im Aufschrieb und einem daraus resultierenden Ausritt 19,6 Sekunden. Lukjanuk fuhr nämlich wegen dem Fehler die letzten acht Kilometer mit einem Reifenschaden hinten links.

Sirmacis ging so wieder in Führung und baute sein Polster auf Lukjanuk auf gut 20 Sekunden weiter aus. Er fuhr am Vormittag auf allen SPs die zweitschnellste Zeit.

Die Draufgabe für Lukjanuk war dann sein Abflug auf SP9. “Wir haben uns die Aufhängung in einer Kurve beschädigt. Ein Loch war nicht in unseren Aufzeichnungen. Dabei haben wir uns die Spurstange beschädigt und das Auto war danach unfahrbar”, erklärte ein verzweifelter Lukjanuk im Ziel.

Währenddessen holte sich der Lokalmatador Lambros Athanassoulas auf SP8 den dritten Platz zurück. Jaromir Tarabus verlor auf den ersten beiden Sonderprüfungen des Tages gut 25 Sekunden auf den Griechen, durch den Ausfall von Lukjanuk ist der Skoda-Pilot sogar zweiter. Athanassoulas steuert nun der Wiederholung seines Podium aus dem Vorjahr bei seiner Heimrallye entgegen.

Kajetan Kajetanowicz war unterdessen der Mann des Vormittags. Auf allen drei Sonderprüfungen, inklusive der Monster-Prüfung SP9, fuhr der Pole die Bestzeit. Kajetanowicz versucht nach seinem Überschlag auf SP1 Schadensbegrenzung zu betreiben und noch wichtige Punkte zu sammeln. Er liegt im Gesamtklassement auf Rang elf.

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