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ORM: Rebenland-Rallye

Vorschau auf die übrigen Wertungen

Auch bei den Junioren, den Historic-Wertungen und im Rallyecup geht's im Rebenland rund; der Mitropa-Cup beginnt seine 52. Saison.

Fotos: Harald Illmer

In der österreichische Juniorenstaatsmeisterschaft sind mit Champion Kristof Klausz (HUN/Peugeot 208 R2), dem Steirer Christoph Lieb (Opel Corsa) und Simon Wagner (Citroën DS3 R3 Max) die ersten drei der abgelaufenen Saison im Rebenland dabei. Sie werden von Andreas Kainer (Opel Adam), Luca Waldherr (Opel Adam R2), Julian Wagner (Citroën DS3 R3), Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600) sowie dem jungen Tschechen Tomas Guryca (Peugeot 208 R2) gejagt.

Auch im Rallyecup der OSK sind im Rebenland prominente Piloten vertreten: So kämpfen die Oberösterreicher Gerhard Aigner und Robert Zitta sowie der Niederösterreicher Hermann Haslauer (alle Subaru Impreza) oder auch der Kärntner Andreas Mörtl (Mitsubishi Evo IX) mit den stärksten Autos um Punkte. Der Steirer Daniel Zieser ist mit seinem Mitsubishi Evo IX ebenfalls punkteberechtigt, genauso wie die bewährten Cupfighter aus dem Vorjahr, Martin Kalteis (Mitsubishi Evo VII) und Alfred Leitner (Peugeot 206 RC). Insgesamt stehen in den Cupklassen C1 bis C4 27 Vertreter au der Nennliste.

Nach einem Jahr Pause dürfen sich die Fans alter Rallyeboliden heuer über die Wiederbelebung der historischen Rallyestaatsmeisterschaft freuen. In Leutschach erwartet sie ein auch für die Ohren interessantes Porsche-911-Duell zwischen Ex-Champion Johannes Huber und Willi Rabl ebenso wie ein ebenso sehenswertes Verfolgerfeld der beiden mit Bernhard Engelmann, Gerhard Openauer, Ossi Posch (alle Ford Escort RS2000), Walther Stietka (VW 1302) und Hans Wieger (Ford Escort 1600).

Tolle Fahrzeuge und hochmotivierte Piloten gibt es auch bei der Punktejagd zum historischen Rallycup 2016 zu bestaunen. Bei der Rebenland-Rallye bringen Albert Belschan von Mildenburg (Porsche 911), Gert Göberndorfer (Opel Ascona), Alfons Nothdurfter (Ford Sierra Cosworth), Franz Panhofer (Toyota Corolla), Anton Reisenhofer (Opel Ascona) sowie der Italiener Paolo Pasutti (Ford Sierra RS Cosworth) ihre Boliden in Stellung.

Auftakt zum Mitropa-Rallye-Cup 2016

Er geht in diesem Jahr in seine mittlerweile 52. Saison und hat trotzdem nichts an seiner Faszination verloren: der Mitropa-Rallye-Cup, die inoffizielle Rallye-EM für Amateure und Privatfahrer. Der Mitropa-Cup ist der wohl älteste Zusammenschluss von Veranstaltern einerseits und Aktiven anderseits, um Rallyesport auf hohem Niveau zu betreiben und den Kontakt mit Gleichgesinnten aus vielen verschiedenen Nationen zu pflegen.

Dass in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Teilnehmer diesen Wettbewerb auch als Sprungbrett für eine internationale Karriere genutzt haben, zeigt die Weitsicht der Gründerväter Mitte der Sechziger Jahre. Neben dem Gedanken der grenzüberschreitenden Völkerverständigung war und ist anspruchsvoller Rallyesport auf kostengünstiger Basis einer der Grundpfeiler des Cups. Italiener wie Sandro Munari oder Rafaele Pinto, der Österreicher Franz Wittmann senior oder der Deutsche Armin Schwarz haben ihre ersten internationalen Gehversuche im Mitropa-Cup gemacht.

Die absolut erfolgreichsten Teilnehmer am Mitropa-Cup kommen auch aus Deutschland: Matthias Moosleitner und Hermann Gaßner senior. "Moosi", wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wird, war 1984/85, 1989-91 und 2000 jeweils Gesamtsieger der Serie, während Gaßner seine sechs Gesamtsiege 2001, 2007/08, 2010, 2013 und 2015 feiern durfte.

Seit mehreren Jahrzehnten ist der Motorsportclub Wolfsberg unter Leitung des Obmanns Gerhard Leeb ein treuer Weggefährte des Mitropa-Cups, die Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit unter den Teilnehmern. Der heurige Saisonauftakt des Cups im Rahmen der österreichischen Meisterschaft findet nun schon zum fünften Mal in Leutschach statt.

Im letzten Jahr verlangten die selektiven Sonderprüfungen von den Teams volle Konzentration und absolute Höchstleistungen. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichem Frühlingswetter wurde Spitzenrallyesport geboten, zur Freude der vielen Zuschauer. Hermann Gaßner senior, auch heuer wieder mit Karin Thannhäuser am Start, wird bemüht sein, sich durch einen Sieg eine gute Ausgangsposition für einen siebenten Gesamtsieg zu sichern.

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