RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
AARC: Rally Nova Gorica

Großes AARC-Finale 2016 in Slowenien

Von 9. bis 10. September 2016 trifft in Slowenien noch einmal ein Großteil der Protagonisten des AARC sowie der AART aufeinander.

Fotos: Claudio Pocar

Die Rally Nova Gorica ist der vierte und somit letzte Lauf des Alpe Adria Rally Cups 2016. Durch den Ausfall der Rally Città di Scorzè fällt heuer laut Reglement das Streichresultat weg. Da nun alle Ergebnisse für die Wertung herangezogen werden, ist die Spannung vor dem Finallauf in Slowenien größer denn je.

Ob der AARC-Titel 2016 nach vier Jahren italienischer Dominanz wieder nach Österreich zurückkehrt, hängt alleine von Michi Kogler, Tina Annemüller und deren Citroën DS3 R3 ab. Mit drei unangefochtenen Gesamtsiegen in dieser Saison (Opatija, Kärnten und Valli della Carnia) haben sie dafür die Basis geschaffen und führen die Tabelle mit 195 Punkten an. Einen Totalausfall in Nova Gorica können sie sich aber trotzdem nicht leisten.

Daher ist Taktieren angesagt, denn die direkten Verfolger – Padoan/Bolzan im Renault Clio Williams (154 Punkte), Soravito/Solda im Renault Clio RS (151) sowie Basso/Barone im Peugeot 208 (149) – hätten in diesem Fall noch die theoretische Chance, den Gesamtsieg erneut nach Italien zu holen. Durch das fehlende Streichresultat bleibt auch in den verschiedenen Gruppen die Spannung erhalten; nur in der Gruppe 1 ist die Entscheidung bereits gefallen, da keines der drei Teams in Nova Gorica am Start sein wird.

In der Gruppe 2 gibt es für Padoan/Bolzan (65 Punkte) und Beltramini/Peresutti (62), beide in einem Clio Williams, die Chance auf den Gruppensieg nur, wenn Kogler/Annemüller (75) ihren DS3 nicht ins Ziel bringen. In einem weiteren Citroën DS3 lauern Boscariol/Cunico auf dem vierten Platz mit 59 Zählern – die beiden werden sicherlich alles versuchen, um in ihrer Gruppe auf das Podium zu kommen.

In der Gruppe 3 werden sich wohl Soravito/Solda (62 Punkte) im Clio RS und Basso/Barone (60) im Peugeot 208, die nur durch zwei Punkte getrennt sind, nichts schenken und in Nova Gorica versuchen, den Gruppensieg einzufahren. Terpin/Ierman (44) sind in dieser Gruppe mit ihrem Peugeot 106 zwar derzeit auf dem dritten Platz, könnten aber noch von Bressan/Modolo (42) im Citroën Saxo verdrängt werden.

In der Gruppe 4 wird die Entscheidung über den Gruppensieg auch erst in Nova Gorica fallen: Finotti/Doria (67 Punkte) führen auf ihrem Peugeot 106 mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Scalzotto/Andrian, ebenfalls auf Peugeot 106. Auf dem dritten Platz befindet sich derzeit das Duo Montino/Valentinis (56) im Suzuki Swift Sport, denen der dritte Gruppenplatz noch von Bressan/Marchetti (54) im Honda Civic streitig gemacht werden könnte.

In der AART dürfte der Gesamtsieg wohl mit ziemlicher Sicherheit nach Österreich gehen: Das Rallyeteam Schöller/Hofstädter im Mitsubishi Evo 8 führt derzeit die Tabelle mit 147 Punkten vor den beiden Herrenfahrern Ravagioli/Villa in einem Mustang mit 57 Punkten an. Aktuell befinden sich Leitgeb/Leitgeb im Peugeot 206 T16 mit 44 Punkten auf dem dritten und Di Bennedetto/Abbatecola im Peugeot 207 S2000 mit zwölf Punkten auf dem vierten Platz in der AART.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

AARC: Rally Nova Gorica

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor