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AARC: Rally Valli della Carnia

Neun heimische Teams in Italien dabei

Im Norden Italiens unweit der Grenze wurde im Rahmen der Rally Valli della Carnia der dritte Lauf zum AARC und zur AART ausgetragen.

Fotos: Alexandra Troicher; Werner Schneider

29 Teams, davon neun aus Österreich, eines aus Schweden und eines aus Deutschland, nahmen die sehr schwierigen und engen Sonderprüfungen in Angriff. Da die meisten Teams aus Italien kamen und oft auch den Vorteil der Streckenkenntnis mitbrachten, wurde mit einer klaren Dominanz dieser Rallyefraktion gerechnet; doch wie so oft kam alles anders als man glaubt.

Michael Kogler und Tina Annemüller ließen vom ersten Kilometer an keinen Zweifel aufkommen, dass sie nach Italien angereist waren, um zu gewinnen. Sie ließen ihren Citroen DS3 R3 in bekannter Manier mit einer solchen Sicherheit fliegen, dass am Ende der dritte AARC-Sieg in Folge gefeiert werden konnte. Wahrscheinlich ist dieser Erfolg auch ausschlaggebend für einen möglichen Gesamtsieg im AARC 2016, da die Rally Città di Scorzè, die am 20./21. August stattfindet, nun endgültig aus dem AARC-Kalender genommen wurde. Es werden dadurch alle vier Läufe gewertet, ein mögliches Streichresultat entfällt, was für Koglers Verfolger nicht unbedingt von Vorteil ist.

Auf dem zweiten Platz konnten sich Beltramini/Peresutti auf einem extra für die Rallye angemieteten Renault Clio S1600 behaupten. Dieser Fahrzeugwechsel innerhalb der Gruppe 2 brachte dem Team einige wertvolle Punkte ein, um weiterhin im Titelrennen zu bleiben. Auf dem dritten Platz wurden Massimo Padoan und Chiara Bolzan in ihrem Renault Clio Williams gewertet. Die beiden lagen nach der Kärnten-Rallye punktegleich mit Soravito/Solda auf dem dritten Platz und konnten diese nun auf den vierten Platz verweisen.

Auf den fünften AARC-Platz kamen Simone Boscariol und Katia Artico, deren Citroen DS3 am Nachmittag wiederholt nur auf drei Zylindern lief; in Anbetracht dieser Schwierigkeiten eine durchaus beachtliche Leistung, die sie einige Plätze nach vorne bringen wird. Die nach der Kärnten-Rallye Gesamtzweitplatzierten Basso/Barone konnten an ihre Erfolge bei den beiden ersten Rallyes nicht anknüpfen. Mehr als der sechste Platz im AARC war für die beiden in Italien leider nicht möglich.

Einen sensationellen siebenten Platz holte sich das Team Scalzotto/Andrian auf ihrem motorisch ziemlich unterlegenen Peugeot 106 Rallye – im Fahrzeug aus der Gruppe 4 mitten unter den Großen, gefolgt von Sansonetto/Bars, mit dem von Lino Acco gemieteten Renault Clio R3 auf dem achten Platz. Auf dem guten neunten Platz dann das Geschwisterpaar Karl Heinz und Jasmin Leitgeb, das im Renault Clio R3 seines Vaters vor den Zehntplatzierten Finotti/Doria im Peugeot 106 S16 die Zielflagge zu sehen bekam.

Die weiteren Platzierungen:

11. Terpin/Iermann
12. Bressan/Modolo
13. Sumann/Baumgartner
14. Schulz/Thenner
15. Graffi/Ceretti
16. Lain/Pavan
17. Bressan/Marchetti
18. Montino/Valentinis
19. Martinis/Corona
20. Jabornig/Scheiber
21. Guarino/Chivelli

Peter Schöller und Jenny Hofstädter holten sich in Italien den Sieg in der AART.

Ausgefallene Teams: Eichberger/Krautsieder, Acco/ Serena, Sosol/Lamanda, Ernstedt/Hamberg, Crozzoli/Zamparutti, Demuth/Brandner, Tomasi/Silvi

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