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ORM: Lavanttal-Rallye

Baumschlager: Ausfall nach Überschlag

Baumstumpf wird zum Verhängnis: Nach einem zweifachen Überschlag auf der neunten SP war die Lavanttal-Rallye für Raimund Baumschlager vorzeitig beendet.

Fotos: Harald Illmer

Gott sei Dank ohne Verletzung, aber leider auch ohne Punkte beendeten Raimund Baumschlager und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer die Lavanttal Rallye, den zweiten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft.

Auf der neunten von zwölf Sonderprüfungen erwischte Baumschlager mit der rechten Hinterseite seines Skoda Fabia R5 einen Baumstumpf. Der Wagen des Rekordstaatsmeisters wurde ausgehebelt, überschlug sich zweimal und blieb auf der Dachkante liegen. „Ich bin etwas von der Strecke gekommen. Plötzlich haben wir einen brutalen Schlag bekommen und sind abgeflogen. Den Baumstumpf habe ich zuerst überhaupt nicht gesehen“, beschreibt Baumschlager die dramatischen Augenblicke auf dem Rundkurs Eitweg. „Natürlich bin ich enttäuscht, dass die Lavanttal Rallye so zu Ende geht, aber das wichtigste ist, dass Pirmin und ich unverletzt geblieben sind“, sprach Baumschlager nach der ersten Enttäuschung von Glück im Unglück.

Onboard Crash Raimund Baumschlager / Pirmin Winklhofer - ORM Lavanttal Rallye 2017 from IR7.at on Vimeo.


Einen derartigen Überschlag hatte der Oberösterreicher schon länger nicht mehr erlebt: „Ich glaube das ist mir zuletzt vor drei Jahren bei Testfahrten in Südafrika passiert“. Dieses Mal bedeutete der Abflug das erste Ausscheiden bei einem Meisterschaftslauf seit dem auf ein technisches Gebrechen zurückzuführenden Ausfall bei der Waldviertel Rallye 2014.

Zum Zeitpunkt des Malheurs lag Baumschlager auf Rang drei, nur 5,6 Sekunden hinter Gerwald Grössing (der nach der neunten Sonderprüfung mit Motorschaden ausschied) und 36,8 Sekunden hinter Herrmann Neubauer. Der Führende war auch der erste Pilot, der nach Baumschlagers Überschlag zur Unfallstelle kam. Da sich Pilot und Co-Pilot noch im Auto befanden, hielt Neubauer an, und bekam später die verlorene Zeit wieder gutgeschrieben.

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