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Rallye: News

Heimo Hinterhofer wagt den nächsten Schritt: Aufstieg in den R2!

Nach zwei Jahren im Corsa wechselt der frühere Bergrennfahrer Heimo Hinterhofer in die R2-Klasse. Für 2017 sind drei Rallyes fixiert. Auf dem „heißen Sitz“ wird heuer erstmals die professionelle deutsche Copilotin Tina Annemüller Platz nehmen. Los geht’s nach einem Test bei der Wechselland-Rallye.

Fotos: GM Corp., Pacenotes by Tina Annemüller

Alles neu bei Heimo Hinterhofer: 2017 wird sein Premierenjahr im R2, an seiner Seite sitzt die deutsche Copilotin Tina Annemüller. Fixiert sind drei Rallyes – eröffnet wird die Saison mit der Wechselland-Rallye (28. und 29. April in Pinggau), danach folgen die Rallye Weiz (21. und 22. Juli) und die Skoda Rallye Liezen (29. und 30. September). Eine Option besteht auf die Rallye Waldviertel (17. und 18. November in Grafenegg).

„Möchte verlässliches Projekt garantieren“

Die Lavanttal-Rallye hat Heimo Hinterhofer eingespart – sein Credo lautet: „Das Budget muss gesichert sein, ich möchte meinen Partnern ein verlässliches Projekt garantieren. Der Adam R2 hat naturgemäß höhere Einsatzkosten als der Corsa OPC, mit dem ich in den beiden Jahren zuvor gefahren bin. Die Lavanttal-Rallye gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsrallyes und in meinem ersten Jahr im Adam R2 Cup geht es nicht darum, die Meisterschaft zu gewinnen. Wir haben drei Rallyes fixiert – abhängig vom jeweiligen Stand im Cup könnte am Ende noch die Waldviertel-Rallye dazukommen.“

Eines ist Heimo wichtig: „Ohne die Unterstützung von Willi Stengg sowie auch von Thomas Hummer wäre meine Saison gar nicht möglich. Großer Dank gilt auch meinem Chef Herbert Farmer, der mir nicht nur an den Rallyetagen frei gibt, sondern mich auch finanziell unterstützt. Natürlich möchte ich mich auch bei meinen weiteren Sponsoren und Unterstützen bedanken – ich bin jetzt bereit für den nächsten Schritt im Rallyesport.“

„Ein R2 ist ein echter Rennwagen“

Dieser Schritt ist ein gewaltiger – Hinterhofer, der im Corsa OPC Rallye Cup gleich im Debütjahr Vizemeister wurde und im Vorjahr das Finale als Titelkandidat absolvieren konnte, erklärt: „Der Corsa ist mit seinem Turbomotor zwar von der Leistung her sogar etwas stärker als der Adam R2 mit seinem hochdrehenden Saugmotor, doch der R2 ist ein echter Rennwagen - dessen Fahrwerk und Bremsen erlauben es, wesentlich später zu bremsen und entsprechend mehr Speed in den Kurven mitzunehmen. Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste Fahrt mit dem Adam!“

Diese Jungfernfahrt wird bei einem Test ein bis zwei Wochen vor der Wechselland-Rallye stattfinden, Heimo zeigt sich relaxt: „Ich habe bislang keinen Meter in einem R2-Auto absolviert, doch aus meiner Zeit als Bergrennfahrer bin ich schnelle Autos gewöhnt. Ich werde mit dem Adam R2 ganz sicher klarkommen – aber ich freue mich natürlich extrem auf die erste Fahrt, das wird dann wie Weihnachten für mich sein.“

Neue Copilotin Tina Annemüller

Bei der Wechselland-Rallye erfolgt schließlich auch die erste gemeinsame Rallye mit der neuen Copilotin Tina Annemüller – die 31-jährige Deutsche betreibt seit sieben Jahren professionellen Rallyesport und saß bereits neben bekannten Größen wie Rafael Sulzinger und auch einigen heimischen Piloten. Ihren Hang zu Österreich kann Tina begründen: „Ich mag einfach die Strecken in Österreich und auch das Drumherum hat dort immer Charme. Auf den anspruchsvollen Sonderprüfungen der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft musst du als Copilot hart arbeiten, um ein Cockpit schneller zu machen.“

„Ein Cockpit schneller machen“ – was genau meint Tina damit? Sie lacht: „Es geht darum, dass im besten Fall in den Köpfen von Fahrer und Beifahrer der gleiche Film abläuft. Ich bin auch bereits selbst gefahren, sowohl im Rallye- als auch im Rundstreckensport, daher kann ich mich gut in den Fahrer hineinversetzen. Letztendlich geht es immer um die Frage: Wer kann was zu welchem Zeitpunkt verarbeiten? Im Rallyesport muss der Fahrer zuhören, wenn der Copilot den Aufschrieb vorliest - tut er das nicht, dann merke ich das.“

Annemüller kennt Heimo Hinterhofer nur vom Sehen, ist aber überzeugt: „Heimo ist ein erfahrener Mann, er hat ja bereits einige Jahre erfolgreich im Bergrennsport absolviert und im Corsa hat er bereits zwei Jahre Rallyesport hinter sich gebracht – Heimo kann sich ganz sicher mehr konzentrieren als ein Juniorenpilot.“

„Möchte Heimo schneller machen“

Tina erzählt: „Als wir zum ersten Mal telefoniert haben, war meine erste Frage an ihn: ‚Wie viel hörst du von dem was rechts vorgelesen wird?‘ Seine Antwort lautete ‚Hundert Prozent!‘ Ich denke aber, dass da noch was geht. Mein Plan wäre es, Heimo unbewusst schneller zu machen, indem wir uns ganz einfach an uns selbst orientieren. Ich denke, das kriegen wir hin!“

Dermaßen selbstbewusste Worte beeindrucken Heimo Hinterhofer: „Tina ist sehr professionell, ich freue mich schon auf unsere Kooperation. Und sie hat wohl auch Recht: Sicher gibt es beim Aufschrieb noch Luft nach oben – vor allem bei der Erstellung des Schriebs bin ich offen für neue Inputs von Tina, denn das war für mich anfangs als Bergrennfahrer gar nicht so einfach. Daher erwarte ich mir sehr viel von der Zusammenarbeit mit Tina – mit einer so professionellen Copilotin kannst du dich voll aufs Fahren konzentrieren. Jetzt zähle ich die Tage, bis es endlich losgeht.“

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