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Rallye-WM: News

Safari-Rallye mit FIA-Kandidatenstatus

Die diesjährige Safari-Rallye im März steht unter genauer Beobachtung der FIA. Langfristig soll der Klassiker wieder WM-Lauf werden.

Im Jahr 2002 wurde die legendäre Safari-Rallye in Kenia zum letzten Mal im Rahmen der Weltmeisterschaft ausgetragen. Es war damals die 50. Auflage, und Colin McRae sicherte sich den Sieg im Ford Focus WRC. Mit einem kurzen Intermezzo im IRC-Kalender fand die Rallye seither nur noch als nationale Veranstaltung, meist im Rahmen der afrikanischen Meisterschaft, statt – doch seit einiger Zeit gibt es erneute Bestrebungen, den Klassiker zurück auf den WM-Kalender zu bringen.

Für den kenianischen Motorsportverband steht nun eine wichtige Veranstaltung auf dem Programm. Die Safari-Rallye 2017 geht vom 17. bis 19. März über die Bühne. Der Automobilweltverband FIA wird die Abläufe ganz genau beobachten, denn sie hat den sog. Kandidatenstatus erhalten. Ist die FIA mit der Organisation des KMSF zufrieden, wäre das ein wichtiger Schritt zum WM-Comeback.

Im Dezember des Vorjahres besuchte FIA-Präsident Jean Todt Kenia und sicherte seine Unterstützung zu. Auch die nationale Regierung hat finanzielle Hilfe zugesichert. Nach zwei Jahren Pause ist die Rallye nun auch wieder Teil der afrikanischen Rallyemeisterschaft ARC. Dass die Safari-Rallye nichts von ihrer Faszination verloren hat, beweisen heuer 25 Starter aus anderen Ländern als Kenia.

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