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ORM: Schneebergland-Rallye

„Mister Lik“ steigt „quer“ in die ORM ein

Bei der Schneebergland-Rallye steigt Christian Schuberth-Mrlik quer in die ORM ein. Die Vorfreude ist riesig groß – denn die Schotterprüfungen sind einzigartig.

Foto: Daniel Fessl

Vor genau einem Jahr, am genau gleichen Ort, auf den wunderbaren Schotterprüfungen der Schneebergland-Rallye, tauchte das Spielkarten-Herz zum ersten Mal im Rallyezirkus auf – es war der „Sieger der Herzen“ der Waldviertel-Rallye 2014, Christian Schuberth-Mrlik, der damals mit technisch unterlegenem Material einen Sensationssieg einfahren konnte, der dieses Logo in den Sport brachte. Für die Bewerbung der Charity-Aktion „Poker mit Herz“ war und ist Christian genau der richtige Botschafter – vor einem Jahr zündete „Mister Lik“ im Schneebergland zum ersten Mal einen S2000, der, wie auch die R5-Generation, zu den „echten Rennautos“ zu zählen ist, also noch giftiger, noch hochwertiger als es auch die „normalen“ Gruppe N- Rallyeautos sind…

Weil alles, was gut ist, seinen Preis hat, braucht man für solche Autos auch mehr Budget. Angepasst an dieses hat Christian seine Favoriten der Rallyesaison herausgepickt – welche er mit dem Skoda Fabia R5, den er kennen und lieben lernte, bestreiten wird. Weil man sich heutzutage eben „nach der Decke strecken“ muss. So hat Christian die ersten Saisonrallyes ausgesetzt und sich sehr auf den „späten Saisonauftakt“ im Sommer gefreut. Jetzt, bei der am kommenden Wochenende steigenden Schneebergland-Rallye ist es endlich so weit, da steigt er – mit Startnummer 5 - quasi quer in die ORM-Saison ein – in einem Jahr, das die ORM mit einer attraktiven Spitze zeigt, wie man es schon lange nicht mehr erlebt hat...

Spielend & fahrend Gutes tun

Christian Schuberth-Mrlik sagt: „Vor einem Jahr begann hier im Schneebergland die Kooperation mit ‚Poker mit Herz‘, einer Charity-Aktion für bedürftige Kinder. Bei dieser Aktion können die Menschen entweder spielend Gutes tun oder auch direkt spenden. Für mich ist es eine große Ehre, für diese Aktion werben zu dürfen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen meinen Sponsoren und Gönnern dafür bedanken, dass sie es mir ermöglichen, dass ich heuer wieder für drei Rallyes im Skoda Fabia R5 sitzen darf. Jetzt, nach der doch sehr langen Pause seit der letztjährigen Waldviertel-Rallye ist die Vorfreude natürlich riesengroß!“

BRR als Homebase

Der schwarz-rot-weiße Skoda Fabia R5 wird wie im Vorjahr wieder von Baumschlager Rallye Racing eingesetzt: „Ich fahre wieder im BRR-Team, weil ich mich da wohl fühle und es hier immer gute Inputs gibt – das Team verfügt über sehr viel Erfahrung, auf die man als Fahrer stets zugreifen kann.“ Teambesitzer Raimund Baumschlager, der heuer als erster Fahrer weltweit einen VW Polo R WRC privat einsetzen darf und der damit für erhebliches zusätzliches Medieninteresse sorgt, hat den Skoda Fabia R5 schließlich auch als Testpilot mit entwickelt, die Fahrer profitieren von den gesammelten Daten…

Lob für Jasmin & Gerwald

Wie schon im Vorjahr, als Christian beim großen ORM-Finale im Waldviertel mit Teamchef Raimund Baumschlager einen spannenden Fight um den Sieg liefern konnte, sitzt wieder Jasmin Kramer an seiner Seite, die im Vorjahr noch Jasmin Noll geheißen hat: „Darüber freue ich mich sehr, denn es hat im Vorjahr wirklich super funktioniert, sie macht einen tollen Job!“

Viel Lob gibt es auch für Gerwald Grössing, der die Schneebergland-Rallye erfunden hat und auf dessen Grundstücken zum Teil gefahren wird: „Ich freue mich riesig auf diese wunderbare Rallye in einer traumhaften Gegend und mit tollen Schotterstrecken. Da möchte ich speziell dem Gerwald meinen Dank aussprechen – dafür, dass er es jedes Jahr aufs Neue schafft, ein kleines, aber feines Starterfeld aufzustellen und damit auch den Zuschauern und Rallyefans toller Rallyesport geboten wird.“

Sportlich hat sich Christian kein konkretes Ziel gesteckt – schließlich sind nicht nur drei World Rally Cars am Start, sondern auch einige stark besetzte R5-Boliden: „Aufgrund der Tatsache, dass ich nicht die gesamte Meisterschaft fahren kann und ich nach der langen Pause auch erst wieder mit dem Skoda zusammenwachsen muss, stecke ich mir im Schneebergland kein allzu hohes Ziel. Aber eines kann ich euch trotzdem versprechen: Nämlich, dass ich auf den wunderbaren Schotterstrecken richtig Gas geben werde!“

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