RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Škoda Rallye Liezen

Rallyetest: Baumschlager coacht Walkner

Beide sind Rallyepiloten, der eine auf vier, der andere auf zwei Rädern. Nun haben sich die Wege der beiden ein erstes Mal gekreuzt.

Foto: Harald Illmer, ir7.at

Beide sind Rallyepiloten – der eine allerdings auf vier, der andere auf zwei Rädern. Der 13fache Rallyestaatsmeister Raimund Baumschlager und Matthias Walkner, der Motorrad-Rally-Raid-Weltmeister der Saison 2015. Am Mittwoch haben sich die Wege der beiden Ausnahmemotorsportler in Fuglau ein erstes Mal gekreuzt. Hintergrund des Treffens: Ein erster Rallyetest des Dakar-Piloten Walkner im Škoda Fabia R5 unter der fachmännischen Betreuung von Raimund Baumschlager und seinem BRR-Team.

"Ich bin ein absoluter Autofreak, und es war immer schon ein ganz großer Traum von mir, ein Rallyeauto zu testen. Dass ich jetzt, dank der Unterstützung von Škoda Österreich, auf allerhöchstem Niveau mit einem Topauto die Gelegenheit dazu bekommen habe, ist ein Traum", schwärmte Walkner nach dem Testtag in Niederösterreich. Für den MX3-Weltmeister 2012 im Motocross und zweifachen Dakar-Teilnehmer aus Salzburg war der Test ein erster Schritt zu einem möglichen zweiten Standbein im Motorsport. "Freilich hat in naher Zukunft das Motorrad absolute Priorität, aber für die weitere Zukunft kann ich mir auch ein Leben auf vier Rädern vorstellen", verriet Walkner mit einem Schmunzeln.

"Die Voraussetzungen dafür sind absolut gegeben", stellte Lehrmeister Baumschlager seinem Schüler nach dem ersten Test ein sehr gutes Zeugnis aus. "Wie alle Spitzensportler ist auch Matthias sehr lernfähig und konnte Tipps und Anweisungen sofort umsetzen. Dazu kommt eine große Portion Mut, beispielsweise beim späten Bremsen, und kein Respekt vor höheren Geschwindigkeiten – aber das habe ich irgendwie auch erwartet von Matthias", schilderte Österreichs Rekordstaatsmeister seine äußerst positiven Eindrücke und fügte an: "In manchen Kurven war er wirklich schon sauschnell."

Dabei war zumindest zum Teil auch die jahrelange Rennerfahrung auf dem Motorrad hilfreich. "Beim zügigen und runden Durchfahren eine Kurve, beim Finden der schnellsten Linie oder des richtigen Bremspunktes gibt es durchaus Parallelen zwischen Auto und Motorrad. Vieles andere ist aber völliges Neuland für mich und daher gibt es noch sehr, sehr viel zu lernen von Großmeister Raimund", resümierte der 31jährige nach seinem ersten Test, der übrigens nicht der letzte bleiben wird. Schon in drei Wochen stehen unter der Leitung von Coach Raimund Baumschlager weitere Testkilometer auf dem Programm und danach – als vorläufiger Höhepunkt – ein Einsatz mit dem Fabia R5 als Vorausauto bei der zur österreichischen Meisterschaft zählenden Škoda Rallye Liezen (29./30. September).

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Škoda Rallye Liezen

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.