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Rallye-ÖM: Kommentar

Abschlussbericht des Fahrervertreters

Martin Kalteis hat nach zwei Jahren als Repräsentant aller in der ÖRM vertretenen heimischen Fahrer seinen Endbericht abgeliefert.

Text: Martin Kalteis; Portrait: Daniel Fessl

Zwei spannende Jahre liegen nun hinter mir als Fahrervertreter. Es waren zwei spannende und lehrreiche Jahre. Besonders interessant empfand ich es, die Mechanismen hinter der ÖRM kennen und verstehen zu lernen. Besonders bedanken möchte ich mich für die enge Zusammenarbeit mit Johannes Huber, dem Fahrervertreter der historischen Fahrzeuge, ohne den all diese Dinge so sicherlich nicht verwirklicht werden hätten können. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art und dem nötigen Weitblick auf das große Ganze konnte er so manche hitzige Diskussion rasch sachlich klären. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren.

Schöne Neuigkeiten gibt es seit einigen Tagen. Das neue Reglement für Prototypen unter der Bezeichnung Open-N ist nun auf der AMF-Website verfügbar. Somit kann bereits ab der Jännerrallye mit diesen interessanten Fahrzeugen in Österreich gefahren werden. Es gibt für diese Fahrzeuge eine eigene Klasse, und sie sind natürlich auch in der Staatsmeisterschaft punkteberechtigt. Wie beliebt diese Prototypen sind, zeigt sich bereits in der Lieferzeit der Firma Dytko, die in Sachen Karosseriebau hier wohl federführend ist. Satte fünf Monate soll man bereits auf eine Karosserie warten müssen, wobei nicht vorgeschrieben ist, dass die Karosserie von Dytko kommen muss. Es wird sich zeigen, was sich aus den neuen Möglichkeiten entwickeln wird.

Wie vielleicht einigen Zusehern und Piloten aufgefallen ist, sind Onboardaufnahmen in ORF-Beiträgen in letzter Zeit sehr dünn gesät. Darauf angesprochen erklärte mir ORF-Regisseur Herr Dr. Gerhard Schütze einfach und klar: "Ich kann nichts senden, wenn ich kein Material bekommen habe." Weiters meinte der ORF-Mitarbeiter: "Tatsache ist, dass ich in den vergangenen zwei Jahren generell immer weniger Onboardaufnahmen bekommen habe, die verteilten Sticks sind zum Teil nicht mehr zurückgegeben worden, oder Speicherkarten waren im ORF-Zentrum nicht entschlüsselbar." Nach einem sehr netten und konstruktiven Gespräch konnten wir folgende Lösung finden: Ab 2019 hat jeder Pilot die Möglichkeit, Herrn Dr. Gerhard Schütze seine Onboardaufnahmen zukommen zu lassen.

Dies wird folgendermaßen funktionieren: "Die Daten werden mit dem Titel: 'Schütze, dann z.B. Rebenlandrallye, SP 3, Mayr-Melnhof' bis spätestens jeweils Montag, 6 Uhr Früh, nach der jeweiligen Rallye über Insigiant direkt in den ORF zu spielen sein. Weiters ist ein Mail zu mir (gerhard.schuetze@orf.at) zu schicken, in dem steht, wann wo besondere Ereignisse stattfanden. EINE Werbung, halbwegs dezent groß am Armaturenbrett, ist völlig in Ordnung, diese kann auch bei jeder Sonderprüfung gewechselt werden. Natürlich gibt es keinerlei Garantie, dass etwas gesendet wird, aber man kennt mich lange genug, dass ich auch einem der hintersten Fahrer eine Plattform biete, wenn es das Bild oder die Aktion hergeben. Wichtig ist eine akzeptable Bildqualität und im Idealfall die Beifahreransage am Video. Um Sticks, Speicherkarten oder Festplatten werde ich mich in Zukunft nicht mehr kümmern", so der ORF-Mitarbeiter.

Voraussetzung für diese Möglichkeit ist jedoch auch, dass der Veranstalter der jeweiligen Rallye eine Kooperation mit dem ORF für einen Sendebericht hat ...

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