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ORM: Rebenland-Rallye

Falsche Reifenwahl und Kurzschluss

Trotz Problemen im Rebenland spielen Gerhard Aigner und Marco Hübler weiterhin im Konzert der besten Rallyefahrer Österreichs mit.

Foto: Dominik Fessl

Gleich zu Beginn der Rallye pokerten Aigner/Hübler bei der Reifenwahl – als einzige der Topfahrer setzten sie auf ungeschnittene Slicks und landeten so auf Rang sieben. "Leider ging die Rechnung nicht auf, schon mit Startnummer 8 waren die Kurven zu sehr verschmutzt", gestand Aigner den Fehler ein. Das zweite Mal vergriff er sich beim Befahren der letzten beiden Rundkurse, dort wäre der Winterreifen schon deutlich besser gewesen. Diesen Fehler machten aber mehrere Fahrer, er war nicht so krass wie der erste Fehlgriff.

Blindflug bei 186 km/h

Aigner über seine zweite Etappe: "Samstag, ca. 13:50 Uhr, kurz vor dem Start des Rundkurses Eichberg. Die Frisur hält. Ich werde trotzdem mehr als leicht nervös: Die an sich gut funktionierende Scheibenheizung schaltet sich selbständig immer wieder ab, die Scheibe beginnt von oben herab mehr und mehr anzulaufen. Letztlich bleibt beim Start ein Sichtfenster von gut 10 cm Höhe übrig; ein Horrortrip, die Einlenkpunkte kann man nur schätzen und sind viel zu spät."

"Vom 'Cutten' kann keine Rede mehr sein, das würde in die Hose gehen, wenn man nichts sieht. Weiters verwechselte ich bei der Rundkursausfahrt eine Hauseinfahrt mit der tatsächlichen Kurve; im letzten Moment ging's gerade noch mal gut. In solchen Situationen weiß man seinen Beifahrer noch mehr zu schätzen. An dieser Stelle danke Marco Hübler für den großartigen Job! Endlich, nach den beiden Rundkursen, ist der Horrortrip vorbei. Leider haben wir viel Zeit liegen gelassen", so Aigner.

Kurzschluss mit Folgen

Die kaputte Frontscheibenheizung dürfte aufgrund eines Kurzschlusses so viel Strom aufgenommen haben, dass dabei die Lichtmaschine kaputt ging. Der Tausch konnte im anschließenden Service nicht rechtzeitig durchgeführt werden, weshalb man eine Strafzeit von 30 Sekunden erhielt. Aigners Fazit: "Eine lehrreiche Rallye, die von Mängeln geprägt war, bei der aber der Speed gepasst hat – wenn alles gepasst hätte. Wir wünschen Raimund Baumschlager und Pirmin Winklhofer auf diesem Weg gute Besserung."

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