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AARC: Rally Città di Scorzè

Viele Österreicher in Italien am Start

An diesem Wochenende wird der Alpe Adria Rally Cup in der kleinen Stadt Scorzè, zwanzig Kilometer nördlich von Venedig, fortgesetzt.

Bildquelle: Photofelzi Plume Sport

Am 3/4. August werden in Scorzè, 20 Kilometer nördlich von Venedig, wieder die "Quertreiber" der italienischen Rallyeelite erwartet. Wie in "Bella Italia" üblich, wird der Rallyesport in Form eines Festes gefeiert – und Alpe Adria Rally Cup sowie Trophy sind dabei.

AARC (2WD)

Das derzeit mit 157 Punkten führende Team Zanon/Piceno in seinem leuchtend orangefarbigen Renault Clio S1600 ist in Scorzè als Siegesanwärter zu sehen und möchte diesem Ruf auch gerecht werden. Auch der zweite Platz in der AARC-Zwischenwertung ist derzeit fest in italienischer Hand: Fabio Soravito/Giuseppe Solda (134) gehören dort ebenfalls zu den Siegesanwärtern. Diese beiden schnellen Italiener haben zwar einen etwas schwächeren Renault Clio als Zanon, zeigen aber immer wieder mit sensationellen Zeiten auf.

Die Drittplatzierten der AARC-Zwischenwertung, Jung/Spielbichler (111) im Honda Civic, fehlen in Italien ebenso wie die mit 106 Zählern Viertplatzierten Jabornig/Scheiber im Peugeot 205 GTI (siehe unten) oder die beiden slowenischen Teams Grossi/Kavcic im Citroën C2 R2 und Stucin/Maver im Renault Clio R3.

Bei den historischen Teams werden Schöller/Ölsinger und Kogler/Cornu erwartet, die von Platz acht bzw. zwölf der aktuellen Zwischenwertung aus angreifen werden. Bei einer Zielankunft in Scorzè könnten Peter Schöller und Gabriele Ölsinger auch die Führung in der historischen Klasse übernehmen und in der Gesamtwertung bis auf den vierten Platz nach vorne kommen.

Auf Platz 14 der Zwischenwertung liegen derzeit ex aequo die beiden Italiener Crozzoli/del Frari im Opel Astra und der Kärntner Klaus Demuth in einem Renault Clio Ragnotti. Beide Teams sind in Ampezzo ausgefallen und daher besonders heiß darauf, in Scorzè zu punkten. Da Demuths Co-Pilot beruflich verhindert ist, wird Kurt Jabornig, der wegen technischer Probleme mit seinem Peugeot nicht als Pilot dabei ist, am heißen Sitz Platz nehmen.

Das italienische Ford-Fiesta-Team Miolo/Gabrielli, das weit abgeschlagen auf dem 22. Gesamtrang liegt, wird nach seinem Ausfall in Slowenien sowie einer Zwangspause bei der Sankt-Veit- und der Delta-Rallye in Scorzè wieder in den AARC einsteigen.

AART (4WD)

Das derzeit hinter den Ungarn Fischer/Buna zweitplatzierte Team Rigler/Ettel im Ford Fiesta R5 will mit der Führung in der großen Klasse von der Rally Città di Scorzè nach Österreich zurückkommen.

Die beiden Kramer-Brüder Alfred junior und Stefan werden in Scorzè in die AART wechseln, was für die Beiden einen totalen Punkteverlust in der AARC bedeutet. Dieser Schritt wird von Teamchef Alfred Kramer senior mit zu hohen Kosten des bislang angemieteten Opel Adam begründet, durch die sich die restliche Saison budgetär ohnedies nicht mehr ausginge. Man setzt das restliche Budget daher bei dieser Rallye ein, um den beiden Burschen einmal die Chance zu geben, ihr Können in der großen Klasse zu beweisen.

Alfred Kramer junior wird erstmals einen Ford Fiesta R5 aus dem Hause Lema aus Slowenien bewegen und versuchen, im vorderen Starterfeld mitzumischen, was angesichts von 15-R5 Boliden gewiss eine große Herausforderung darstellt. Sein Bruder Stefan wird versuchen, in Italien dem alten Mitsubishi Evo VI seines Vaters die Sporen zu geben und möglichst weit nach vorne zu fahren.

Da beim zweiten Lauf in Italien erneut einige Teams fehlen, ist zu erwarten, dass die Zwischenwertung vor der Niederösterreich-Rallye im September ein völlig neues Bild ergeben und die Spannung bis zur Herbstrallye im Oktober erhalten bleiben wird.

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