RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Blaufränkischland-Rallye: Organisatoren zuversichtlich

Neustart des Rallysports in Österreich?

Als Georg Gschwandner und seine Freunde des MCL 68 im Vorjahr die Blaufränkischland Rallye aus der Taufe hoben, konnte keiner ahnen was auf den österreichischen Rallyesport zukommen würde.

Just auf den Tag genau ein Jahr später, soll es nun die 2. ARC Blaufränkischland Rallye geben, welche auch den Auftakt zur Austrian Rallye Clubmeisterschaft 2021 bilden wird. Organisator Georg Gschwandner: „Die 1. Ausgabe letztes Jahr kam überall sehr gut an und der Rallyesport hat in der Region viele neue Freunde gefunden. Die Gemeinden und die Behörden stehen der Rallye ausnahmslos positiv gegenüber! Freilich trägt dazu auch das Bewusstsein bei, dass diese Veranstaltung einen enormen Wirtschaftsfaktor, sowie eine beträchtliche Werbung für den Fremdenverkehr speziell außerhalb der Saison darstellt.“

Gefahren werden 8 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von rund 98 Kilometer.Großes Augenmerk wurde wieder auf die Kompaktheit gelegt, welche sowohl bei den Aktiven als auch den Zuschauern schon letztes Jahr sehr gut ankam. Befragt nach dem Umstand in der jetzt unsicheren Zeit mit wenig Planungssicherheit eine Rallye zu organisieren meint Gschwandner:

„Selbstverständlich haben wir ein Präventionskonzept für unsere Rallye erstellt, je nach Vorgaben der Behörden können wir auf alles sehr kurzfristig reagieren! Fakt ist aber auch, wir können im schlimmsten Fall die Rallye 5 Tage vorher absagen und das Nenngeld retour überweisen, was wir aber fix nicht können, ist 5 Tage vor der Veranstaltung zu beginnen eine Rallye zu organisieren. Und ganz ehrlich, am 6. März allein im Blaufränkischland zu stehen, um festzustellen es wäre doch gegangen, ist mein Zugang nicht! Ich habe mir in den Kopf gesetzt solange die Möglichkeit besteht wird geplant, immerhin sollen die Rallyeteams doch nun auch endlich wieder in Österreich zum Fahren kommen, mein Verein MCL 68 sieht das Gott sei Dank ebenso!“

Und noch eine simple Rechnung hat Gschwandner parat, je länger nun der Lockdown mit all seinen Maßnahmen dauert, desto größer ist die Chance, dass die Beherbergungsbetriebe unter verlässlichen Vorgaben der Regierung pünktlich zur Rallye wieder öffnen dürfen, denn diese Betriebe braucht die Veranstaltung natürlich! Buchungen in der gesamten Region sind schon möglich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Blaufränkischland-Rallye: Organisatoren zuversichtlich

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.