RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

“Infernale grande“ - in die Herzen der Fans gebrüllt

Möglicherweise eine Überdosis an Zuneigung und echter Freude - mit dieser „Diagnose“ konnten Kris Rosenberger und Sigi Schwarz nach ihrem „Konzert in Porsche-Dur“ leben, mit dem Ausfalll kurz vorm Ziel ebenso...

Eines ist sicher: Kris Rosenberger und Sigi Schwarz hatten an diesem langen Wochenende der Hartbergerland-Rallye (Besichtigung ab Donnerstag, Ziel Sonntagmittag), bei diesem steirischen Rallye-Comeback-Festival mit unzähligen rundum begeisterten Fans gar keine andere Chance, als mit einem zufriedenen Lächeln den Ort des Geschehens zu verlassen...

Den Grund erklärt Sigi Schwarz: „Nach unserem heftigen Unfall in Weiz waren alle total erfreut darüber, dass wir nur zwei Wochen nach dem Crash wieder in der Kiste sitzen.“ Zwar eine ganz andere „Kiste“, nämlich ein Porsche 997 GT3 - doch davon gleich mehr. Sigi führt fort: „Überall, wo wir aufgetaucht sind, hat man uns freudig begrüßt und uns beste Gesundheit gewunschen.“ Überall dort, wo sie „unten ohne“, also ohne Porsche auftauchten, wohlgemerkt...

Denn wenn sie in ihrem Arbeitsgerät saßen, wurde dem Duo Rosenberger/Schwarz zwar erneut ausschließlich große Freude zuteil - doch dann war es eher ein „musikalischer“ Grund. Denn als Dankeschön für die vielen Genesungswünsche wurde die Rosenberger-„Soundmaschine“ gezündet...

Der infernale Motorensound des Rosenberger-Porsche hat sich dann wie von selbst und wie schon oft wieder ganz tief in die Herzen der Fangemeinde gebrannt. oder vielmehr gebrüllt Sigi lacht: „Ich gaube, wir haben ganz gut gebrüllt - auch wenn wir es nicht ganz ins Ziel geschafft haben.“ Tatsächlich musste das „Duo Infernale grande“ eigentlich lachhafte 350 Meter vor dem Ziel wegen gerissener Antriebswelle den von vielen so heiß geliebten Wagen am Streckenrand abstellen. Doch das Lächeln -es blieb...

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.